Ocimum basilicum
Basilikum, Gemeines Basilikum, Königskraut, „Schuhmacher-Orange“: Sein Name stammt vom griechischen basilikon, „königlich“ — in Indien, wo es ursprünglich beheimatet ist, wird es seit mehr als dreitausend Jahren kultiviert. Seine anisartige Frische ist untrennbar mit der mediterranen Küche verbunden, obwohl es vom anderen Ende der Welt stammt.
Eigenschaften:
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Frisches, anisartiges Aroma: eines der aromatischsten Küchenkräuter, unverzichtbar in der Sommerküche.
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Einfach zu kultivieren: im Topf auf der Fensterbank ebenso wie im Freiland im Garten.
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Frostempfindlich: unter unseren klimatischen Bedingungen einjährig und nach den ersten Frösten verschwunden.
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Ganzjährige Kultur möglich im Topf, geschützt hinter einem hellen Fenster.
Aussaat-Tipps:
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Standort: volle Sonne und Wärme. Nördlich der Loire empfiehlt sich die Kultur im Topf; im Süden kann es ab Mitte April ins Freiland gesetzt werden.
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Boden: locker, reich an organischer Substanz, frisch und gut durchlässig. Anders als mediterrane Kräuter schätzt Basilikum einen nährstoffreichen Boden, der nicht austrocknet: Eine Gabe Kompost tut ihm wirklich gut. Staunässe verträgt es hingegen nicht.
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Methode: Säen Sie von April bis Juni in Töpfchen unter Schutz bei 20 °C oder nach den letzten Frösten direkt an Ort und Stelle; nur leicht mit Erde bedecken. Es verträgt keinerlei Kälte: Stellen Sie es erst ins Freie, wenn die Nächte mild geworden sind. Siehe wie man Samen aussät.
Pflanz-Tipps:
- Pikieren Sie die Pflanzen mit einem Abstand von 25 cm. Wählen Sie im Topf ein Gefäß mit mindestens 20 cm Tiefe: Die Wurzeln mögen es nicht, eingeengt zu sein.
Pflegetipps:
- Gießen Sie regelmäßig am Fuß der Pflanze, vorzugsweise morgens, ohne die Blätter zu benetzen.
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Der entscheidende Handgriff: Knipsen Sie die Triebe systematisch oberhalb eines Blattpaares ab und entfernen Sie die Blütenknospen, sobald sie erscheinen. Dadurch verzweigt sich die Pflanze und die Ernte verlängert sich um mehrere Monate — lässt man das Basilikum blühen, erschöpft es sich und seine Blätter verlieren ihr Aroma.
Ernte-Tipps:
- Ernten Sie die Blätter nach und nach, beginnend an der Spitze. Sie lassen sich wesentlich besser einfrieren als trocknen — durch das Trocknen geht der größte Teil ihres Aromas verloren. Auch die Konservierung in Öl oder als Pesto funktioniert sehr gut.
Günstige Kombinationen:
Nutzen für die Biodiversität:
- Wenn Sie am Ende der Saison ein oder zwei Pflanzen blühen lassen, werden ihre weißen Blütenstände intensiv von Bienen und Hummeln besucht — ein guter Kompromiss, wenn man dafür die weniger kräftigen Pflanzen opfert.
- Sein Duft hält mehrere Schädlinge von benachbarten Kulturen fern. Siehe unsere repellenten Pflanzen.
Verwendung:
- Frische Blätter mit der Hand zupfen statt sie mit dem Messer zu schneiden und am Ende der Garzeit hinzufügen: Tomatensalate, Pasta, Pesto, Pistou-Suppen, aromatisierte Öle.
- Traditionelle Heilpflanze, die seit der Antike in der Kräuterkunde verwendet wird. Siehe unsere Heilpflanzen zur Aussaat.
Symbolik:
Als königliches Kraut der Griechen und heilige Pflanze in Indien, wo das heilige Basilikum (Tulsi) verehrt wird, symbolisiert es in Italien Gastfreundschaft — ein Basilikumtopf auf der Fensterbank zeigte früher an, dass ein Besucher willkommen war.
Eigenes Saatgut gewinnen:
Lassen Sie einige Blütenstände vollständig an der Pflanze trocknen, bis sie braun werden, und zerreiben Sie sie anschließend über einem Gefäß: Die kleinen schwarzen Samen lösen sich aus den Kelchen. Achtung: Basilikumsorten kreuzen sich leicht miteinander. Isolieren Sie Ihre Samenträger, wenn Sie mehrere Sorten anbauen. Siehe Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie aus, wobei der respektvolle Umgang mit der Natur unser Leitmotiv ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und verpackt werden — ganz ohne chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Der Duft des Sommers, das ganze Jahr über in Reichweite der Fensterbank.