Ocimum basilicum var. thyrsiflora
Thailändisches Basilikum, Thai-Basilikum, Horapha: Nicht zu verwechseln mit dem heiligen Basilikum (Ocimum tenuiflorum), das eine andere Art ist. Thailändisches Basilikum ist an seinen purpurfarbenen Stängeln und seinem würzig-anisartigen, an Lakritz erinnernden Duft sofort zu erkennen – ein aromatisches Erkennungsmerkmal, das nichts mit dem des europäischen Süßbasilikums zu tun hat.
Eigenschaften:
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Anisaroma: kräftiger, würziger Duft, der sich deutlich von klassischem Basilikum unterscheidet und beim Kochen gut erhalten bleibt.
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Dekorativer Wuchs: 40 bis 60 cm hoch, mit purpurfarbenen Stängeln und leicht gezackten Blättern.
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Violette Blüte: Im Sommer sehr dekorative purpurfarbene Blütenähren, die von Bestäubern geschätzt werden.
Aussaat-Tipps:
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Standort: volle Sonne und Wärme – die Pflanze stammt aus Südostasien und hasst Kälte.
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Boden: leicht, reich an organischer Substanz und gut drainiert. Im Gegensatz zu vielen mediterranen Kräutern bevorzugt Basilikum einen nährstoffreichen, frischen Boden: Eine Kompostgabe tut ihm gut. Staunässe verträgt es dagegen nicht.
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Methode: Säen Sie von März bis Juni in Töpfen unter Schutz bei 20 °C oder nach den letzten Frösten direkt ins Freiland. Bedecken Sie die Samen leicht und halten Sie sie bis zum Auflaufen nach 7 bis 14 Tagen feucht. Nicht durchnässen und keine Stratifikation erforderlich. Siehe wie man Samen aussät.
Pflege-Tipps:
- Regelmäßig am Fuß der Pflanze gießen, ohne zu viel Wasser zu geben oder das Laub zu benetzen.
- Die Triebe regelmäßig oberhalb eines Blattpaares ausknipsen: Das fördert die Verzweigung und verzögert die Blüte, wodurch die Ernte verlängert wird.
Ernte-Tipps:
- Die Blätter nach und nach pflücken, vorzugsweise morgens. Frische Blätter duften am intensivsten, lassen sich aber auch sehr gut einfrieren, wodurch das Aroma besser erhalten bleibt als beim Trocknen.
Günstige Kombinationen:
- Es findet seinen Platz in einem Beet mit asiatischen Kräutern, neben Chili, Koriander oder Zitronengras. Wie klassisches Basilikum passt es im Gemüsegarten auch gut zu Tomaten. Siehe günstige Mischkulturen im Gemüsegarten.
Bedeutung für die Biodiversität:
- Wenn man es am Saisonende blühen lässt, werden seine purpurfarbenen Blütenähren häufig von Bienen und Hummeln besucht – ein guter Grund, einige Pflanzen der Blüte zu überlassen.
Verwendung:
- Unverzichtbar für Suppen, Currys, Wokgerichte, Salate und Frühlingsrollen der thailändischen, vietnamesischen und laotischen Küche. Sein kräftiges Aroma bleibt beim Kochen erhalten, anders als das des Süßbasilikums.
Symbolik:
In der thailändischen Kultur wird Basilikum mit Glück und Gastfreundschaft verbunden und spielt manchmal bei buddhistischen Zeremonien eine Rolle.
Eigene Samen ernten:
Lassen Sie einige Blütenähren vollständig an der Pflanze trocknen, bis sie braun werden, und zerreiben Sie sie anschließend über einem Gefäß: Die kleinen schwarzen Samen lösen sich aus den Kelchen. Achtung: Basilikumarten kreuzen sich leicht untereinander. Isolieren Sie daher Ihre Samenträger, wenn Sie mehrere Sorten anbauen. Siehe Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie aus, wobei der Respekt vor dem Leben unser Leitgedanke ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, testen sie auf ihre Keimfähigkeit, sortieren und verpacken sie sorgfältig – ganz ohne chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Bringen Sie mit diesen Samen des thailändischen Basilikums die Aromen Südostasiens in Ihren Gemüsegarten.