Solanum melongena „Black Beauty“
Aubergine Black Beauty, Melongene, Béringene: Diese amerikanische Sorte aus dem frühen 20. Jahrhundert ist zum Maßstab für schwarze Auberginen geworden – zu jener Sorte, die das Bild dieses Gemüses in unseren Köpfen geprägt hat. Sie ist frühreif und ertragreich und trägt tiefschwarze, glänzende Früchte, die für ihre gute Haltbarkeit bekannt sind.
Eigenschaften:
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Glänzend schwarze Früchte: etwa 13 cm lang, mit festem, wenig bitterem Fruchtfleisch.
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Frühreife Sorte: Sie trägt früh und reichlich – ein Vorteil in unseren Klimazonen.
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Für den Topfanbau geeignet: Sie passt sich gut an Balkone und Terrassen in großen Gefäßen an.
Vorsichtsmaßnahmen:
- Wie alle Nachtschattengewächse enthalten ihre Blätter und unreifen Früchte Solanin und sind nicht zum Verzehr geeignet. Nur gut ausgebildete, glänzende Früchte sind essbar – und immer gekocht.
- Frostempfindliche und wärmeliebende Pflanze: Sie leidet, sobald die Nachttemperaturen unter 12 °C sinken.
Aussaat-Tipps:
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Standort: warm, sonnig und windgeschützt.
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Boden: sehr humusreich, tiefgründig, frisch und gut durchlässig. Diese Pflanze ist äußerst nährstoffhungrig: Eine großzügige Gabe reifen Komposts ist entscheidend für die Fruchtbildung. Staunässe verträgt sie nicht.
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Methode: Ab Februar im Topf im Haus bei 24–26 °C aussäen – das ist der kritische Punkt: Auberginen keimen unter 20 °C schlecht und sind in dieser Hinsicht deutlich anspruchsvoller als Tomaten. Ins Freiland erst ab Mai säen, wenn jede Frostgefahr vorüber ist. Siehe Anleitung zur Aussaat.
Pflanz-Tipps:
- Nach den letzten Frösten auspflanzen, mit 60 cm Abstand und einer Stütze: Die von Früchten belasteten Stängel knicken leicht um.
Pflege-Tipps:
- Regelmäßig am Fuß der Pflanze gießen, damit der Boden feucht bleibt, ohne die Blätter zu benetzen. Großzügig mulchen.
- Tipp: Begrenzen Sie unter unseren Klimabedingungen die Zahl auf 5 oder 6 Früchte pro Pflanze, indem Sie den Trieb oberhalb der letzten Frucht auskneifen. So erhalten Sie Auberginen, die tatsächlich ausreifen, statt ein Dutzend unvollständig entwickelter Früchte.
Ernte-Tipps:
- Ernten Sie, wenn die Schale tiefschwarz und glänzend ist. Sobald sie matt wird, ist die Frucht überreif: Ihr Fruchtfleisch ist dann bitter und voller harter Samen.
Günstige Kombinationen:
- Sie schätzt die Nachbarschaft von Bohnen, die den von ihr benötigten Stickstoff binden, sowie von Studentenblumen, die Nematoden eindämmen. Vermeiden Sie den Anbau nach Tomaten oder Kartoffeln. Siehe Mischkultur im Gemüsegarten.
Bedeutung für die Biodiversität:
- Ihre violetten Blüten benötigen eine Vibrationsbestäubung: Hummeln, die ihre Muskeln mit hoher Frequenz vibrieren lassen können, übernehmen diese Aufgabe. Honigbienen sind dazu nicht in der Lage.
- Hummeln im Garten zu fördern, verbessert daher unmittelbar Ihre Auberginenernte.
Verwendung:
- Im Ofen geröstet, in Ratatouille, Moussaka, Auberginenkaviar oder gegrillt. Immer gekocht, niemals roh.
Eigenes Saatgut gewinnen:
Lassen Sie eine Frucht weit über das Verzehrstadium hinaus an der Pflanze, bis sie gelb wird und runzelt. Entnehmen Sie dann die Samen, spülen Sie sie ab und trocknen Sie sie. Da Auberginen überwiegend selbstbestäubend sind, kommt es nur selten zu Kreuzungen. Siehe Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen und selektieren wir unsere Samen mit dem Respekt vor der Natur als Leitprinzip an. In der Nähe der Vulkane der Auvergne wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, prüfen sie auf ihre Keimfähigkeit, sortieren und verpacken sie sorgfältig – ganz ohne chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr eigenes Saatgut auszusäen, das ihnen wirklich gehört.
Der große Klassiker des mediterranen Gemüsegartens – frühreif und reichtragend.