Capsicum annuum
California-Wonder-Paprika, süße, blockige Paprika: Diese 1928 gezüchtete Sorte gilt bis heute als Referenz unter den großfruchtigen, blockigen Paprikasorten. Ihr dickes, knackiges Fruchtfleisch und das völlige Fehlen von Schärfe machen sie zur vielseitigsten Paprika überhaupt – und zu einer der wenigen alten Sorten, die die Industrie nie verdrängen konnte.
Eigenschaften:
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Große, blockige Früchte: mit dickem, fleischigem Fruchtfleisch, ideal zum Füllen oder in Streifen geschnitten.
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Zwei Ernten in einer: Zunächst leuchtend grün, wird sie beim Reifen rot und deutlich süßer.
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Keine Schärfe: Sie enthält kein Capsaicin und ist für die ganze Familie geeignet.
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Für den Topfanbau geeignet: sowohl im Freiland als auch im Topf auf einem sonnigen Balkon.
Aussaat:
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Standort: volle Sonne und Wärme. In kühlen Regionen verbessert der Anbau unter Schutz die Erträge deutlich.
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Boden: tiefgründig, nährstoffreich und gut durchlässig. Im Topf mischen Sie Pflanzerde mit grobem Sand und verwenden ein ausreichend tiefes Gefäß.
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Methode: Säen Sie von Februar bis April geschützt bei 20–25 °C: Unter 18 °C keimen die Samen nicht. Mit 5 mm Erde bedecken. Die Keimung dauert 2 bis 3 Wochen und erfolgt langsamer als bei Tomaten. Lesen Sie, wie man Samen aussät.
Pflanzung:
- Pflanzen Sie erst aus, wenn die Nächte über 12 °C bleiben, und halten Sie einen Abstand von 50 cm ein. Anders als bei Tomaten sollten Sie den Stängel nicht eingraben: Paprika bildet keine Adventivwurzeln, und der eingegrabene Wurzelhals fault.
- Stützen Sie die Pflanzen ab: Die mit großen Früchten beladenen Zweige brechen leicht.
Pflege:
- Gießen Sie regelmäßig direkt am Fuß der Pflanze und ohne starke Schwankungen: Unregelmäßiges Gießen verursacht die Blütenendfäule, den schwarzen Fleck am Fruchtende. Mulchen Sie großzügig.
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Der Trick der Gemüsebauern: Entfernen Sie die erste Blüte, die sogenannte Königsblüte, die an der Verzweigung des Stängels erscheint. Dadurch verzweigt sich die Pflanze stärker und bildet anschließend deutlich mehr Früchte.
- Halten Sie eine Fruchtfolge von drei bis vier Jahren ein: Bauen Sie Paprika nicht nach Tomaten, Auberginen oder Kartoffeln an.
Ernte:
- Schneiden Sie die Früchte mit einer Gartenschere ab und lassen Sie ein Stück des Stiels stehen, statt sie abzureißen.
- Sie haben die Wahl: Grün geerntet ist die Paprika fester und leicht bitter; lässt man sie rot werden, wird sie ausgesprochen süß. Das Warten bis zur Rotfärbung verringert allerdings die Gesamtzahl der Früchte.
Günstige Mischkultur:
Nutzen für die Biodiversität:
- Ihre weißen Blüten werden den ganzen Sommer über von Bienen und Hummeln besucht.
- Als samenfeste, alte Sorte trägt ihr Anbau angesichts der F1-Hybriden zum Erhalt der Vielfalt im Gemüsegarten bei.
Verwendung:
- Roh im Salat oder in Stäbchen geschnitten, gefüllt, gegrillt und geschält, in Ratatouille, Piperade oder in Öl eingelegt. Ihr dickes Fruchtfleisch bleibt beim Garen besonders gut erhalten.
Eigenes Saatgut gewinnen:
Lassen Sie eine schöne Frucht vollständig an der Pflanze rot werden, öffnen Sie sie, entnehmen Sie die Samen und trocknen Sie sie einige Tage flach ausgebreitet. Achtung: Paprika kreuzt sich leicht mit in der Nähe angebauten Chilis. Isolieren Sie Ihre Samenträgerpflanze, wenn Sie auch scharfe Sorten anbauen. Lesen Sie mehr über das Aufbewahren eigener Samen.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage – Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie aus, wobei der respektvolle Umgang mit der Natur im Mittelpunkt steht. In der Nähe der Vulkane der Auvergne wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und ohne chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in der Lage sein, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Die klassische blockige Paprika – je nach Geduld grün oder rot.