Pyracantha coccinea
Feuerdorn, Feuerdornstrauch, Pyracantha: Sein botanischer Name stammt vom griechischen pyr akantha, „Feuerdorn“, und bringt seinen Charakter perfekt auf den Punkt – äußerst dornige Zweige und eine Explosion orangeroter Beeren, die den Garten mitten im Winter zum Leuchten bringen, wenn alles andere verblasst ist.
Eigenschaften:
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Flammende Beeren: Je nach Pflanze rot, orange oder gelb, bleiben sie vom Herbst bis weit in den Winter hinein erhalten.
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Bienenfreundliche Blüte: Eine Fülle kleiner weißer Blüten im Frühjahr, die intensiv besucht werden.
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Immergrünes Laub: Das ganze Jahr über glänzend grün, an einem 3 bis 4 Meter hohen Strauch.
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Winterhart: Er verträgt Temperaturen bis -15 °C und treibt nach dem Rückschnitt gut wieder aus.
Vorsichtsmaßnahmen:
- Seine Zweige tragen lange, scharfe Dornen: Tragen Sie beim Rückschnitt dicke Handschuhe und eine Schutzbrille und vermeiden Sie es, ihn an einem engen Durchgang oder neben einem Spielplatz zu pflanzen.
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Die Beeren sind nicht essbar und verursachen bei Verzehr Verdauungsbeschwerden. Bewahren Sie sie außerhalb der Reichweite kleiner Kinder auf, die von ihrer leuchtenden Farbe angezogen werden.
Tipps zur Aussaat:
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Standort: sonnig bis halbschattig.
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Boden: gewöhnlich, gut durchlässig, auch kalkhaltig oder nährstoffarm. Dieser bemerkenswert tolerante Strauch akzeptiert sowohl trockene Böden als auch verdichtete Stadtböden. Keine Düngung erforderlich.
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Methode: Eine Kaltstratifikation von 1 bis 3 Monaten wird empfohlen. Anschließend oberflächlich in leichte Anzuchterde säen und leicht bedecken. Bei 18–20 °C feucht halten: Die Keimung kann langsam erfolgen.
Tipps zur Pflanzung:
- Nach der Bewurzelung zunächst in einen Topf und anschließend ins Freiland verpflanzen – als Hecke (Abstand 80 cm) oder an einer Mauer entlanggeleitet, wo er eine spektakuläre Wirkung entfaltet.
- Er eignet sich mit regelmäßigem Rückschnitt gut für die Bonsaigestaltung – siehe unseren Ratgeber Einen Bonsai aus einem Samen ziehen.
Tipps zur Pflege:
- Nach der Blüte zurückschneiden, niemals im Winter: Sonst würden Sie die Beeren entfernen. Tipp: Die Früchte bilden sich am zweijährigen Holz. Schneiden Sie daher nicht jedes Jahr alles stark zurück.
Förderliche Kombinationen:
Bedeutung für die Biodiversität:
- Seine Beeren ernähren Amseln, Drosseln und Grasmücken den ganzen Winter über – in der für Vögel schwierigsten Jahreszeit.
- Sein dorniges, immergrünes Dickicht bietet einen uneinnehmbaren, vor Fressfeinden geschützten Nistplatz.
- Seine Frühjahrsblüte ist sehr bienenfreundlich und von Bienen umschwärmt.
Verwendung:
- Schutzhecken, als Kletterstrauch an einer Mauer, Sichtschutz oder Bonsai. Seine fruchttragenden Zweige eignen sich hervorragend für winterliche Dekorationen.
Symbolik:
Der Feuerdorn steht aufgrund seiner leuchtenden Früchte mitten im Winter für Schutz und Licht in der Dunkelheit. Sein Name erinnert an zahlreiche symbolische Erzählungen.
Eigene Samen ernten:
Ernten Sie im Herbst gut gefärbte Beeren – mit dicken Handschuhen –, zerdrücken Sie sie in etwas Wasser und spülen Sie sie ab, um die kleinen Samen vom Fruchtfleisch zu trennen. Trocknen Sie sie vor der winterlichen Stratifikation. Siehe Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie aus – stets mit Respekt vor dem Leben. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, prüfen ihre Keimfähigkeit, sortieren und verpacken sie sorgfältig und verzichten vollständig auf chemische Behandlungen. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Pflanzen Sie eine Hecke, die schützt, Vögel ernährt und mitten im Winter flammend leuchtet.