Lactuca sativa var. longifolia
Römersalat, Brüsseler Chicorée, Römersalat mit Rippen, grüner Gartensalat: Er ist der älteste kultivierte Salat, war bereits den Ägyptern bekannt und wurde später nach Rom gebracht, woher sein Name stammt. Sein aufrechter Wuchs und die breiten, knackigen Mittelrippen machen ihn zu einem ganz besonderen Salat — nur er verleiht einem echten Caesar-Salat seinen Charakter.
Eigenschaften:
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Aufrechter Wuchs: längliche Blätter mit hohem Kopf und einer breiten, knackigen Mittelrippe.
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Doppelte Textur: feste, knackige Rippen und zarte Blattspreite — zwei Genüsse in einem Blatt.
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Alte Sorte: die älteste kultivierte Salatsorte, geschätzt von Gemüsebauern.
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Flexible Kultur: im Freiland, unter dem Frühbeet oder im Folientunnel, je nach Jahreszeit.
Aussaat-Tipps:
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Standort: volle Sonne für die ersten Aussaaten im Frühjahr, Halbschatten im Sommer: Wie alle Salate bringt auch dieser bei Wärme und langen Tagen schnell Samenstände hervor.
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Boden: frisch, locker, humos und gut durchlässig, mit Kompost angereichert. Eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit ist entscheidend: Trocknet der Boden aus, schießt der Salat und wird bitter.
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Methode: nur leicht mit Erde bedecken, da die Samen zum Keimen Licht benötigen. Von März bis Mai alle zwei Wochen gestaffelt aussäen, dann erneut am Ende des Sommers. Achtung: Oberhalb von 25 °C gehen Salatsamen in eine Keimruhe und keimen nicht mehr — bei großer Hitze im Schatten oder am späten Nachmittag aussäen. Siehe wie man Samen aussät.
Pflanz-Tipps:
- Pikieren Sie die Pflanzen bei 4 oder 5 Blättern mit einem Abstand von 30 cm, ohne den Wurzelhals zu bedecken: Das ist die häufigste Ursache für Fäulnis bei jungen Salatpflanzen.
Pflegetipps:
- Regelmäßig morgens am Fuß der Pflanzen gießen, ohne die Blätter zu benetzen. Mulchen, um die Feuchtigkeit zu bewahren.
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Der Trick der Gemüsebauern: Binden Sie etwa zehn Tage vor der Ernte die Blätter mit einem weichen Band zusammen. Das lichtgeschützte Herz bleicht aus, wird zarter und verliert seine Bitterkeit.
Ernte-Tipps:
- Den Kopf bodennah abschneiden, sobald er gut ausgebildet und fest ist. Warten Sie nicht zu lange: Sobald sich die Mitte hebt, hat die Bildung eines Samenstands begonnen.
- Den Strunk im Boden lassen; häufig treibt er noch einige zarte Seitentriebe aus.
Günstige Mischkultur:
Nutzen für die Artenvielfalt:
- Lassen Sie eine Pflanze am Ende der Saison blühen: Ihre kleinen gelben Blüten locken Schwebfliegen und Wildbienen an, und ihre Samen dienen Stieglitzen als Nahrung.
- Durch seine kurze Kulturdauer lässt sich der Boden zwischen zwei Hauptkulturen bedeckt halten.
Verwendung:
- Der Caesar-Salat verdankt ihm alles: Seine knackigen Rippen halten das Dressing aus, ohne zusammenzufallen. Auch gegrillt auf der Plancha und halbiert ist er ausgezeichnet — eine überraschende Zubereitung, die hervorragend gelingt.
Eigene Samen gewinnen:
Lassen Sie eine kräftige Pflanze blühen: Sie bildet zunächst einen hohen Blütenschaft und anschließend Achänen mit Flughaaren, die nach und nach mit zunehmender Reife geerntet werden. Da der Salat selbstbestäubend ist, kommt es nur selten zu Kreuzungen — eine ideale Art für den Einstieg in die Saatgutgewinnung. Siehe eigene Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unser Saatgut an und wählen es aus, wobei der respektvolle Umgang mit der Natur im Mittelpunkt steht. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, prüfen ihre Keimfähigkeit, sortieren und verpacken sie sorgfältig — ganz ohne chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnern wieder die Fähigkeit zu geben, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Der Salat der Caesaren, der älteste und knackigste.