Lactuca sativa var. longifolia
Zucker-Salat, kleiner Römersalat, Sucrine de Bordeaux: ein Mini-Römersalat, dichter und milder. Ihr Name hält, was er verspricht — sie ist die süßeste aller Salate, ohne die Bitterkeit, die bei anderen manchmal stört. Dank ihrer geringen Größe ist sie der ideale Salat für eine oder zwei Personen und wird bei Bedarf im Ganzen geerntet.
Eigenschaften:
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Milder, süßer Geschmack: der am wenigsten bittere Salat, bei Kindern sehr beliebt.
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Dicke Blätter: zugleich zart und knackig, mit einer schönen Mittelrippe.
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Individuelle Größe: kleiner, dichter Kopf, perfekt für die Ernte einzelner Köpfe.
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Gute Hitzetoleranz: schießt weniger schnell als die meisten anderen Salate und ist dadurch im Sommer besonders interessant.
Aussaat-Tipps:
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Standort: im Frühjahr und Herbst sonnig, im Hochsommer halbschattig. Sie verträgt Hitze besser als andere Salate, ist jedoch nicht völlig unempfindlich.
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Boden: frisch, locker, humos und gut durchlässig. Eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit bleibt entscheidend: Lässt der Boden zu stark austrocknen, schießt der Salat und wird bitter.
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Methode: nur leicht mit Erde bedecken, da die Samen zum Keimen Licht benötigen. Von März bis August im Abstand von zwei Wochen in der Anzucht, im Freiland oder im Topf aussäen. Achtung: Bei Temperaturen über 25 °C gehen Salatsamen in Keimruhe und keimen nicht mehr — bei großer Hitze im Schatten oder am späten Nachmittag aussäen. Siehe Anleitung zur Aussaat.
Pflanz-Tipps:
- Mit 4 oder 5 Blättern pikieren und nur 20 cm Abstand lassen — dank ihrer geringen Größe kann sie dichter stehen als andere Salate, ein echter Vorteil im kleinen Gemüsegarten oder im Pflanzkasten.
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Den Wurzelhals nicht eingraben, da sonst Fäulnis droht.
Pflegetipps:
- Regelmäßig morgens direkt am Fuß gießen, ohne die Blätter zu benetzen. Mulchen, um die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten.
Ernte-Tipps:
- Den ganzen Kopf direkt über dem Boden abschneiden, sobald er gut ausgebildet ist — er wird meist auf einmal verzehrt, genau das ist sein Vorteil.
- Den Strunk im Boden lassen: Oft bildet er noch einige zarte Nachtriebe.
Günstige Kombinationen:
Beitrag zur Biodiversität:
- Lassen Sie gegen Saisonende eine Pflanze blühen: Ihre kleinen gelben Blüten locken Schwebfliegen und Wildbienen an, und ihre Samen dienen Stieglitzen als Nahrung.
- Durch die schnelle Kultur bleibt der Boden zwischen zwei Hauptkulturen bedeckt.
Verwendung:
- Roh im Salat, wobei seine Milde mit einem einfachen Schuss Öl vollkommen ausreicht. Auch halbiert und auf der Plancha gegrillt oder als ganze Knolle geschmort ist er ausgezeichnet.
Eigene Samen ernten:
Lassen Sie eine schöne Pflanze blühen: Sie bildet zunächst einen Blütenstängel und anschließend Achänen mit Pappus, die nach und nach bei entsprechender Reife geerntet werden. Da Salat selbstbestäubend ist, kommt es nur selten zu Kreuzungen — eine ideale Art für den Einstieg in die Saatgutgewinnung. Siehe Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unser Saatgut an und wählen es aus, wobei der Respekt vor allem Lebendigen unser Leitgedanke ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, testen sie auf ihre Keimfähigkeit, sortieren und verpacken sie sorgfältig — ganz ohne chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in der Lage sein, Jahr für Jahr eigenes Saatgut auszusäen, das wirklich ihnen gehört.
Der mildeste aller Salate, im praktischen Einzelkopf-Format.