Lactuca sativa var. capitata
Batavia-Salat, blonde Batavia, gekreuzter Kopfsalat: Als Mischung aus Kopfsalat und Pflücksalat bildet sie einen lockeren Kopf mit welligen, blasigen Blättern. Ihr großer Vorteil lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Knackigkeit. Während Butterkopfsalat zart schmilzt, bleibt Batavia bissfest und hält das Dressing besser aus.
Eigenschaften:
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Knackiges Laub: dicke, wellige und blasige Blätter mit charakteristisch fester Textur.
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Alte Sorte: eine bewährte Sorte für den Gemüsegarten, geschätzt für ihre Zartheit und ihre gute Festigkeit.
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Bleibt auf dem Teller in Form: Sie fällt nach dem Anmachen nicht sofort zusammen.
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Vielseitiger Anbau: im Freiland, unter Frühbeetfenstern oder im Folientunnel – je nach Jahreszeit.
Aussaat-Tipps:
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Standort: volle Sonne für die ersten Aussaaten im Frühjahr, Halbschatten im Sommer: Wie alle Salate bringen Hitze und lange Tage ihn zum Schossen.
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Boden: humos, frisch und gut durchlässig. Wenn Ihr Boden schwer ist, lockern Sie ihn mit Sand und Kompost. Der Boden muss dauerhaft frisch bleiben: Durch Austrocknen schießt der Salat und wird bitter.
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Methode: nur dünn mit Erde bedecken, da die Samen zum Keimen Licht benötigen. Von März bis Mai direkt ins Freiland säen und alle zwei Wochen nachsäen, um die Ernte zu staffeln. Achtung: Oberhalb von 25 °C gehen Salatsamen in Keimruhe und laufen nicht mehr auf – bei großer Hitze im Schatten oder am späten Nachmittag säen. Siehe wie man Samen aussät.
Pflanz-Tipps:
- Pikieren Sie die Jungpflanzen mit 4 oder 5 Blättern im Abstand von 30 cm, ohne den Wurzelhals zu bedecken: Das ist die häufigste Ursache für Fäulnis bei jungen Salatpflanzen.
Pflegetipps:
- Gießen Sie regelmäßig morgens direkt am Fuß der Pflanzen, ohne das Laub zu benetzen. Mulchen Sie, um die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten.
- Hacken Sie leicht zwischen den Reihen, um den Boden zu belüften.
Ernte-Tipps:
- Schneiden Sie den Kopf direkt über dem Boden ab, sobald er gut ausgebildet ist. Warten Sie nicht zu lange: Sobald sich die Mitte zu heben beginnt, setzt das Schossen ein und der Salat wird bitter.
- Lassen Sie den Strunk in der Erde: Oft bildet er noch einige zarte Seitentriebe, die Sie ernten können.
Günstige Mischkultur:
Beitrag zur Biodiversität:
- Lassen Sie am Ende der Saison eine Pflanze blühen: Ihre kleinen gelben Blüten locken Schwebfliegen und solitäre Bienen an, und ihre Samen ernähren Stieglitze.
- Durch den schnellen Anbau lässt sich der Boden zwischen zwei Hauptkulturen bedeckt halten.
Verwendung:
- Roh im Salat, wo ihre Knackigkeit den entscheidenden Unterschied macht, sowie in Burgern oder Sandwiches – sie bleibt deutlich besser in Form als Butterkopfsalat. Die äußeren Blätter können geschmort oder als samtige Suppe zubereitet werden.
Eigene Samen ernten:
Lassen Sie eine schöne Pflanze blühen: Sie bildet einen hohen Blütenstängel und anschließend Achänen mit Haarkranz, die Sie nach und nach entsprechend ihrer gestaffelten Reife ernten können. Da Salat selbstbestäubend ist, kommt es nur selten zu Kreuzungen – daher ist er eine ideale Art für den Einstieg in die Saatgutvermehrung. Siehe Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen und selektieren wir unser Saatgut mit dem Respekt vor dem Leben als Leitgedanken an. In der Nähe der Vulkane der Auvergne wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und ohne jegliche chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtnern die Möglichkeit zurückzugeben, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Der Salat mit dem gewissen Knack – der im Salatkorb standhält.