Cichorium intybus
Chicorée Di Castelfranco, Radicchio variegato di Castelfranco, Castelfranco-Rosée: Diese italienische Sorte stammt aus Venetien und trägt den Beinamen „die essbare Blume“. Ihr offener, cremeweißer Kopf mit roten und violetten Sprenkeln ähnelt tatsächlich einer aufgeblühten Rose – und ihre Farben kommen erst nach den ersten Frösten voll zur Geltung.
Eigenschaften:
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Spektakuläres Laub: cremeweiß, von roten und hellvioletten Streifen und Marmorierungen durchzogen, bildet einen runden, offenen Kopf.
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Späte Sorte: Sie wird am Ende der Saison geerntet, wenn der Gemüsegarten bereits leerer geworden ist.
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Sehr frostbeständig: Sie bleibt auch bei Frost kräftig, der ihr Aussehen sogar noch verbessert.
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Feine Bitterkeit: Milder als andere Radicchio-Sorten schmeckt sie ausgezeichnet roh.
Aussaat:
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Standort: sonnig.
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Boden: tiefgründig, locker, frisch und gut drainiert. Sie benötigt keinen besonders nährstoffreichen Boden, aber ihre lange Pfahlwurzel schätzt tief gelockerten Boden. Vermeiden Sie Staunässe, da sie das Herz zum Faulen bringt.
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Methode: Von Mai bis September direkt an Ort und Stelle aussäen – ihre Pfahlwurzel verträgt das Umpflanzen schlecht. In 1 cm Tiefe und mit einem Reihenabstand von 30 cm. Siehe So säen Sie Ihre Samen aus.
Pflege:
- Auf 25–30 cm vereinzeln. Regelmäßig gießen, damit der Boden frisch bleibt, jedoch ohne Staunässe.
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Der Schritt, der die Sorte zur Geltung bringt: Binden Sie zwei bis drei Wochen vor der Ernte die äußeren Blätter zusammen oder decken Sie den Kopf mit einem lichtundurchlässigen Topf ab. Ohne Licht bleichen die Herzblätter aus, verlieren ihre Bitterkeit und lassen die rote und violette Marmorierung leuchtend hervortreten.
Ernte:
- Spät ernten, nach den ersten leichten Frösten: Sie mildern die Bitterkeit und intensivieren die Farben. Den Kopf am Wurzelhals abschneiden.
- Die Pflanzen können einen großen Teil des Winters im Boden bleiben und bei starkem Frost mit einem Vlies geschützt werden.
Günstige Mischkultur:
Beitrag zur Biodiversität:
- Ihr winterliches Vorhandensein hält den Boden dort bedeckt, wo er sonst ungeschützt wäre, und bietet Schutz für den Boden und die Mikrofauna.
- Wenn man sie im zweiten Jahr blühen lässt, bildet sie die charakteristischen blauen Blüten der Zichorien, die häufig von Wildbienen besucht werden.
Verwendung:
- Roh im Salat, wo ihre Marmorierung für einen besonderen Blickfang sorgt; gegrillt oder auf italienische Art in der Pfanne zubereitet, im Risotto oder geschmort mit einem Schuss Balsamico-Essig, der ihre Bitterkeit ausgleicht.
Eigenes Saatgut gewinnen:
Lassen Sie eine Pflanze überwintern: Im folgenden Frühjahr bildet sie blaue Blüten und anschließend trockene Achänen, die Sie ernten können. Achtung: Zichorien kreuzen sich leicht untereinander. Isolieren Sie daher Ihre Saatgutpflanze. Siehe Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage – Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie aus, wobei der respektvolle Umgang mit allem Lebendigen unser Leitgedanke ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und ohne jegliche chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Der schönste Wintersalat – zu ernten, wenn es im Gemüsegarten still geworden ist.