Phalaris canariensis
Kanariengras, Kanarienhirse, Phalaris: Dieses einjährige Gras stammt von den Kanarischen Inseln und aus dem Mittelmeerraum und wird seit Jahrhunderten wegen seiner Samen angebaut, die traditionell als Futtergrundlage für Käfigvögel dienen. Im Garten haben seine blassgrünen, dichten und kompakten, eiförmigen Ähren ebenfalls einen echten Zierwert.
Eigenschaften:
-
Kompakte Ähren: eiförmige, blassgrüne Blütenstände, die bei Reife strohblond werden und sehr grafisch wirken.
-
Nahrhafte Samen: klein, oval und gehaltvoll – sie gelten als Referenz für die Fütterung von Vögeln.
-
Schnelles Wachstum: unkompliziertes einjähriges Gras, das innerhalb weniger Wochen eine dichte Decke bildet.
Aussaat:
-
Standort: sonnig.
-
Boden: leicht, gut durchlässig, gewöhnlich. Die Pflanze ist anspruchslos und verträgt arme Böden, bevorzugt jedoch einen Boden, der während der Samenbildung frisch bleibt. Keine besondere Düngung erforderlich.
-
Methode: keine Stratifikation. Im Frühjahr direkt ins Freiland oder in einen Topf säen, breitwürfig oder in Reihen, und leicht mit Erde bedecken. Bis zum Auflaufen regelmäßig gießen. Siehe wie man Samen aussät.
Pflege:
- Während des Wachstums regelmäßig gießen, damit der Boden feucht bleibt. Keine weitere Pflege erforderlich.
Ernte:
- Die Ähren ernten, sobald sie blond geworden sind und sich die Samen durch Reiben lösen. Die Halme abschneiden, geschützt zu Bündeln gebunden trocknen lassen und anschließend von Hand ausdreschen.
- Für Trockensträuße die noch grünen Ähren vor der vollständigen Reife schneiden.
Günstige Kombinationen:
- Es lässt sich mit anderen Ziergräsern wie dem Hasenschwanzgras oder dem Zittergras in einer Wiese oder einem Trockenstrauß kombinieren.
- Als Zwischenbegrünung bedeckt es den Boden und begrenzt den Unkrautwuchs – siehe Gründüngung.
Nutzen für die Artenvielfalt:
- Bleibt es aufrecht stehen, ernährt es im Garten direkt wild lebende Körnerfresser – Distelfinken, Grünlinge und Spatzen –, ohne dass ein Futterhaus nötig ist.
- Seine dichte Decke bietet bodennahen Kleintieren und Nützlingen Schutz.
Verwendung:
- Produktion von Vogelfutter, temporäre Bodenbedeckung, Zierwiese und Trockensträuße.
Eigene Samen ernten:
Nichts ist einfacher: Die Ernte ist bereits der entscheidende Schritt. Bewahren Sie einen Teil Ihrer Samen auf, um im folgenden Jahr erneut auszusäen – ein autonomer Kreislauf, durch den Sie keine Vogelfuttermischungen mehr kaufen müssen. Siehe Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie aus, wobei der Respekt vor dem Leben unser Leitgedanke ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, testen ihre Keimfähigkeit, sortieren und verpacken sie sorgfältig und verzichten vollständig auf chemische Behandlungen. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Produzieren Sie selbst das Futter für Ihre Vögel – Saison für Saison.