Briza maxima
Großes Zittergras, Liebesgras, Kuckucksbrot, Zittergras: Seine abgeflachten Ährchen hängen an so feinen Stielchen, dass sie beim kleinsten Hauch zittern – daher der Name „Zittergras“. Im getrockneten Zustand erzeugen sie ein sanftes, gleichmäßiges Rascheln, das dem Garten eine akustische Dimension verleiht – etwas, das bei Zierpflanzen selten ist.
Eigenschaften:
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Hängende Ährchen: Zunächst grün mit purpurfarbenem Schimmer, färben sie sich beim Trocknen strohgelb.
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Eleganter Horst: lineare, blaugrüne Blätter, überragt von feinen, anmutigen Halmen.
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Hervorragend für Trockensträuße: äußerst haltbar und über Jahre formstabil.
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Sät sich selbst aus: Einmal etabliert, kehrt es Jahr für Jahr wieder.
Aussaat-Tipps:
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Standort: sonnig.
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Boden: leicht, sandig, gut durchlässig und eher nährstoffarm – es ist ein Gras trockener mediterraner Wiesen. Es verträgt Trockenheit gut und fürchtet Staunässe. Nicht düngen: In nährstoffreichem Boden knicken die feinen Halme um.
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Methode: keine Stratifikation. Im Frühjahr oder Herbst direkt an Ort und Stelle breitwürfig oder in kleinen Horsten aussäen und nur leicht mit Erde bedecken. Siehe wie man Samen aussät.
Pflege-Tipps:
- Keine. Nach dem Anwachsen ist Gießen nicht erforderlich. Lassen Sie einige Ähren zur Samenbildung stehen, damit sich die Pflanze selbst aussät.
Ernte-Tipps:
- Für Trockensträuße die Halme schneiden, wenn die Ährchen noch grün mit purpurfarbenem Schimmer sind, bevor sie vollständig ausgereift sind: Beim Trocknen werden sie blond, ohne auseinanderzufallen. Bei zu später Ernte rieseln die Samen aus.
Günstige Kombinationen:
Nutzen für die Biodiversität:
- Seine Samen ernähren am Ende des Sommers und im Herbst kleine Körner fressende Vögel.
- Sein Horst bietet bodennahen Unterschlupf für nützliche Insekten, und sein Wurzelsystem stabilisiert leichte Böden.
Verwendung:
- Wildgärten, Steingärten, Beeteinfassungen und Töpfe. Vor allem ist es für Trockensträuße, Kränze und handgefertigte Arrangements unverzichtbar.
Symbolik:
Sein Beiname „Liebesgras“ geht auf eine alte Tradition zurück: Junge Menschen schenkten ein zitterndes Ährchen als diskrete Liebeserklärung; das Zittern der Pflanze erinnerte an die Aufregung der Liebe.
Eigene Samen ernten:
Lassen Sie einige Ähren vollständig am Halm blond werden und schütteln Sie sie anschließend über einem Gefäß aus: Die Samen lösen sich von selbst. Im Garten sät es sich übrigens spontan aus. Siehe Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage – Permakultur bauen wir unsere Samen an und wählen sie mit dem Respekt vor dem Lebendigen als Leitgedanken aus. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und ohne chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Bringen Sie mit diesem zitternden Gras Bewegung und Klang in Ihren Garten.