Lagurus ovatus
Hasenschwanzgras, Hasenpfote, Kaninchenschwanz, großer Kater: All diese Spitznamen beschreiben dasselbe – seine flauschigen, pomponförmigen Ähren, die man unwiderstehlich gern streicheln möchte. Auch sein botanischer Name bedeutet im Griechischen dasselbe: lagos oura, der Schwanz des Hasen. Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammend, ist es eines der am einfachsten anzubauenden Gräser.
Eigenschaften:
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Flauschige Ähren: seidig weiche, hellgrüne Pompons, die bei der Reife cremeblond werden, an 30 bis 50 cm hohen Horsten.
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Einjähriges Gras: sehr unkompliziert; es sät sich von Jahr zu Jahr selbst aus, sofern der Boden nicht zu stark bearbeitet wird.
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Königin der Trockensträuße: Die Ähren halten sich jahrelang, ohne ihre Form zu verlieren.
Aussaat-Tipps:
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Standort: sonnig – unerlässlich für schöne, gut ausgebildete Ähren.
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Boden: leicht, sandig, nährstoffarm und gut durchlässig – die Pflanze stammt aus Dünen und kargen mediterranen Böden. Nach dem Anwachsen verträgt sie Trockenheit sehr gut und reagiert empfindlich auf Staunässe. Keine Düngung erforderlich.
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Methode: Im Frühjahr direkt ins Freiland säen oder in Regionen mit mildem Klima im Herbst. Keine Stratifikation erforderlich: Die Keimung erfolgt schnell, innerhalb von 10 bis 14 Tagen. Siehe wie man Samen aussät.
Pflege-Tipps:
- Eine leichte Bewässerung genügt, da die Pflanze nach dem Anwachsen Trockenheit gut verträgt. Keine weitere Pflege erforderlich.
Ernte-Tipps:
- Für Trockensträuße die Ähren kurz vor der Vollreife schneiden, wenn sie noch gut geschlossen und flauschig sind, und sie anschließend kopfüber im Schatten aufhängen. Zu spät geerntete Ähren zerfasern.
Günstige Kombinationen:
Nutzen für die Biodiversität:
- Seine Horste bieten bodennahen Schutz für Nützlinge, und seine Samen ernähren im Herbst kleine Körner fressende Vögel.
- Dank seiner Trockenheitsresistenz eignet es sich gut für wassersparende Gärten.
Verwendung:
- Beete, Rabatten, Steingärten und Pflanzgefäße, in denen es eine bohemische Note einbringt. Vor allem in Trockensträußen ist es unverzichtbar.
Eigene Samen ernten:
Lassen Sie einige Ähren vollständig an der Pflanze ausreifen, bis sie blond werden und beginnen, sich zu zerfasern, und zerreiben Sie sie anschließend über einem Gefäß. Das Hasenschwanzgras sät sich übrigens gern selbst aus. Siehe Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage – Permakultur bauen und selektieren wir unsere Samen mit dem Respekt vor allem Lebendigen als Leitgedanken an. In der Nähe der Vulkane der Auvergne beheimatet, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig gereinigt und ohne jegliche chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Der Verkauf ist Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtnern vorbehalten, die Qualität und Authentizität suchen.