Spinacia oleracea
Riesenspinat von Viroflay: Diese alte Sorte, die im 19. Jahrhundert in der Gemüseanbauebene von Viroflay zur Versorgung von Paris gezüchtet wurde, verdankt ihren Namen ihren riesigen Blättern – sie können über 25 cm lang werden. Eine einzige Handvoll füllt den Topf, weshalb sie der ertragreichste Spinat im Gemüsegarten ist.
Eigenschaften:
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Riesige Blätter: dick, zart und dunkelgrün – sie machen den ganzen Ruf dieser Sorte aus.
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Sehr ertragreich: eine der großzügigsten Sorten auf einer bestimmten Fläche.
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Roh oder gekocht zu ernten: junge Blätter für Salate, große Blätter zum Kochen.
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Robust: verträgt bis zu -10 °C und ermöglicht dadurch Ernten im Winter.
Aussaat:
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Standort: im Sommer schattig, im Herbst und Winter sonnig. Das ist der entscheidende Punkt: Wie alle Spinatarten schießt er in die Blüte, sobald Wärme und lange Tage einsetzen. Halbschatten im Sommer verzögert dieses Phänomen deutlich.
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Boden: lehmig, humusreich und dauerhaft frisch, vorzugsweise gut mit Stickstoff versorgt. Eine Gabe Mist oder gut verrotteten Komposts kommt ihm wirklich zugute – Spinat ist ein Starkzehrer. Ein austrocknender Boden löst sofort das Schossen aus.
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Methode: direkt an Ort und Stelle 2 cm tief in Reihen mit 25 cm Abstand säen. Von Februar bis Mitte Mai für die Frühjahrsernte und von Mitte August bis November für die Herbst- und Winterernte. Alle zwei Wochen gestaffelt aussäen. Vermeiden Sie Aussaaten im Hochsommer, da die Pflanzen schießen, bevor sie erntereif sind. Siehe wie man Samen aussät.
Pflege:
- Auf 15 cm Abstand vereinzeln. Regelmäßig und reichlich gießen: Die konstante Bodenfeuchtigkeit ist das einzige wirkliche Geheimnis dieses Anbaus.
- Die Reihe mulchen, um die Feuchtigkeit zu halten und das Schossen zu begrenzen.
Ernte:
- Die äußeren Blätter einzeln pflücken und das Herz intakt lassen: So produziert die Pflanze wochenlang weiter. Niemals den gesamten Blattschopf abschneiden.
- Sobald der Blütenstängel erscheint, alles abernten: Danach werden die Blätter bitter und zäh.
Günstige Mischkultur:
- Er verträgt sich gut mit Erdbeeren, Möhren, Radieschen und Kohl. Sein schnelles Wachstum macht ihn zu einer guten Zwischenkultur. Außerdem eignet er sich hervorragend als Gründüngung, wenn er jung eingearbeitet wird. Siehe Mischkultur im Gemüsegarten und Gründüngung.
Nutzen für die Biodiversität:
- Seine dichte Blattdecke schützt den Boden zwischen zwei Hauptkulturen vor Austrocknung und Erosion.
- Als Gründüngung eingearbeitet, gibt er seine organische Substanz schnell zurück und nährt das Bodenleben. Siehe das lebendige Bodenleben.
Verwendung:
- Junge Blätter roh im Salat; große Blätter mit Sahne, als Gratin, Quiche, Suppe oder mit Knoblauch gebraten. Beim Kochen fallen sie stark zusammen: großzügig planen.
Eigenes Saatgut gewinnen:
Spinat ist zweihäusig: Lassen Sie mehrere Pflanzen stehen, damit männliche und weibliche Pflanzen vorhanden sind. Lassen Sie sie blühen und ernten Sie die Samen von den weiblichen Pflanzen, sobald sie braun werden. Siehe eigenes Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unser Saatgut an und wählen es aus – mit dem Respekt vor dem Lebendigen als Leitgedanken. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, prüfen ihre Keimfähigkeit, sortieren und verpacken sie sorgfältig und verzichten vollständig auf chemische Behandlungen. Unsere Überzeugung: Gärtnern wieder die Fähigkeit zu geben, Jahr für Jahr Saatgut auszusäen, das wirklich ihnen gehört.
Eine alte Sorte mit riesigen Blättern, die ertragreichste im Gemüsegarten.