Medicago sativa
Futterluzerne, Alfalfa, Burgunderheu: Seit mehr als zweitausend Jahren kultiviert, wird die Luzerne als „Königin der Futterpflanzen“ bezeichnet. Ihre Wurzeln können mehr als 3 Meter tief reichen – ein Rekord, der sowohl ihre legendäre Trockenheitsresistenz als auch ihre außergewöhnliche Fähigkeit erklärt, Böden zu verbessern.
Eigenschaften:
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Stickstofffixierend: Ihre Wurzelknöllchen nehmen Stickstoff aus der Luft auf und reichern ihn im Boden an – zum Vorteil der nachfolgenden Kulturen.
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Außergewöhnliche Wurzelbildung: Ihre tief reichende Pfahlwurzel lockert die unteren Bodenschichten und bringt Mineralstoffe nach oben, die für andere Pflanzen unerreichbar sind.
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Langlebige Staude: Einmal etabliert, bleibt sie mehrere Jahre hintereinander auf der Fläche.
Aussaat-Tipps:
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Standort: sonnig.
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Boden: tiefgründig, gesund und vor allem gut durchlässig, mit einer deutlichen Vorliebe für kalkhaltige Böden. Entscheidend: Sie verträgt keine sauren Böden und keine feuchten oder verdichteten Flächen, auf denen sie schnell verkümmert. Keine Stickstoffzugabe – sie produziert ihren eigenen.
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Methode: Im Frühjahr direkt am vorgesehenen Standort breitwürfig auf gut vorbereitetem Boden aussäen und anschließend walzen oder andrücken, um den Kontakt mit der Erde sicherzustellen. Weder Anzuchttopf noch vorheriges Einweichen. Siehe wie man Samen aussät.
Pflege-Tipps:
- Nach dem Anwachsen nahezu keine Pflege erforderlich: Ihre Pfahlwurzel sucht das Wasser in der Tiefe. Als Gründüngung vor der Blüte mähen und das Schnittgut auf der Fläche liegen lassen oder oberflächlich einarbeiten.
Vorteilhafte Kombinationen:
- Eine ausgezeichnete Vorfrucht für stickstoffhungrige Gemüsepflanzen. Zusammen mit Weißklee oder Rotklee bildet sie eine besonders vielseitige Leguminosen-Deckfrucht. Unser Ratgeber: Gründüngung aussäen.
Bedeutung für die Biodiversität:
- Ihre violetten Blüten sind sehr nektarreich und besonders bei Hummeln beliebt, die als Einzige kräftig genug sind, ihren Öffnungsmechanismus auszulösen.
- Eine blühende Luzernefläche bietet Nützlingen und Bodenlebewesen einen bemerkenswerten Rückzugsort – siehe die Grundlagen eines lebendigen Bodens.
- Ihre Trockenheitsresistenz macht sie zu einer Verbündeten für wassersparende Gärten.
Eigenes Saatgut gewinnen:
Lassen Sie einige Pflanzen blühen und anschließend ihre charakteristischen, spiralförmig eingerollten Hülsen bilden. Ernten Sie sie, sobald sie braun und trocken sind, und lösen Sie anschließend die Samen heraus. Siehe eigenes Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie aus, wobei der Respekt vor dem Leben unser Leitgedanke ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, testen sie auf ihre Keimfähigkeit, sortieren und verpacken sie sorgfältig – ganz ohne chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Bereichern Sie Ihren Boden nachhaltig mit diesen Luzernesamen – einer der besten Verbündeten für Gärtnerinnen und Gärtner.