Trifolium rubens
Purpur-Klee, Rubens-Klee, wilder Inkarnat-Klee: Nicht zu verwechseln mit dem Rot-Klee oder Trifolium incarnatum. Diese Art zeichnet sich durch ihre aufrechten, rosapurpurfarbenen, fedrigen Blütenstände aus, die wie kleine Federn wirken. Eine zugleich dekorative und ökologisch wertvolle Staude, die in Gärten noch viel zu selten anzutreffen ist.
Eigenschaften:
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Bemerkenswerte Blütenstände: Dichte, fedrige Blütenstände in Rosapurpur, die sehr dekorativ sind und Beeten eine wilde, grafische Note verleihen.
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Winterharte Staude: Sie ist bis -20 °C frosthart und bildet ausdauernde Horste, die sich manchmal spontan aussäen.
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Stickstofffixierend: Wie alle Hülsenfrüchtler reichert sie den Boden auf natürliche Weise an.
Aussaat:
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Standort: Sonne oder Halbschatten.
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Boden: Frisch bis leicht trocken, gut durchlässig, nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich – sie bevorzugt eindeutig magere, kalkhaltige Böden gegenüber fetten, nährstoffreichen Böden. Keine Düngung erforderlich: Als stickstofffixierende Pflanze produziert sie ihren eigenen Dünger.
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Methode: Direkt im Frühjahr (März bis Mai) oder am Ende des Sommers (August bis September) ins Freiland säen. Weder Anzucht in Töpfen noch vorheriges Einweichen erforderlich. Siehe Anleitung zur Aussaat.
Pflege:
- Keine besondere Pflege erforderlich. Schneiden Sie verblühte Blüten ab, um die Blütezeit zu verlängern, oder lassen Sie sie zur Selbstaussaat Samen bilden.
Günstige Kombinationen:
- Mit stickstoffzehrenden Gemüsepflanzen (Kürbissen, Tomaten) nach dem Einarbeiten in den Boden sowie mit Gräsern in Mischungen für Blumenwiesen.
- Zusammen mit anderen Bienenweidepflanzen wie Phacelia oder Weißklee. Siehe unseren Ratgeber über Gründüngung.
Bedeutung für die Artenvielfalt:
- Als besonders ergiebige Bienenweide zieht sie eine große Vielfalt an Bestäubern an: Honigbienen und Wildbienen, langrüsselige Hummeln und Schmetterlinge.
- Durch die Fixierung von Luftstickstoff mithilfe ihrer Wurzelknöllchen verbessert sie die Bodenstruktur und -fruchtbarkeit – siehe Grundlagen des lebendigen Bodens.
Verwendung:
- Als Zierpflanze im Beet, in Blumenwiesen, als bodenverbessernde Begrünung oder als beliebtes Futter für Weidetiere auf extensiven Weiden.
Symbolik:
Wie alle Kleearten wird sie mit Glück und Harmonie mit der Natur, aber auch mit Fruchtbarkeit und Zusammenarbeit verbunden: Ihre Symbiose mit Bodenbakterien macht sie zu einem dezenten Sinnbild für die gegenseitige Unterstützung zwischen Arten.
Eigenes Saatgut gewinnen:
Lassen Sie einige Blütenstände vollständig an der Pflanze braun werden und trocknen, und reiben Sie anschließend die Samen mit der Hand über einem Gefäß heraus. Die Pflanze sät sich im Garten manchmal auch selbst aus. Siehe Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unser Saatgut an und wählen es aus, wobei der Respekt vor allem Lebendigen im Mittelpunkt steht. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig gereinigt und ohne jegliche chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Saatgut auszusäen, das wirklich ihnen gehört.
Der Verkauf ist Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtnern vorbehalten, die Qualität und Authentizität suchen.