Trifolium repens
Kriechender Klee, Wiesen-Klee oder einfach Weißklee: Diese kleine, bodendeckende Pflanze, der man überall auf Wiesen begegnet, verbirgt zahlreiche Talente. Als Symbol Irlands findet sie heute aufgrund ihrer vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten wieder zunehmend Einzug in ökologische Gärten – vom Bodendecker über die Gründüngung bis hin zu ihrer unwiderstehlichen Anziehungskraft auf Bienen.
Eigenschaften:
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Bodenverbesserer: Wie alle Hülsenfrüchtler bindet der Weißklee dank der Bakterien an seinen Wurzeln Stickstoff aus der Luft im Boden und reichert ihn auf natürliche Weise an.
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Trampelfest: Er kann Rasen begleiten oder ihn teilweise ersetzen, ohne unter wiederholtem Betreten zu leiden.
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Ausläufertreibende Staude: Er breitet sich durch seine Ausläufer selbstständig aus und sät sich wieder aus, wodurch ein dichter und dauerhafter Teppich entsteht.
Aussaat-Tipps:
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Standort: sonnig bis halbschattig – er verträgt leichten Schatten gut und ist dadurch ein vielseitiger Bodendecker.
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Boden: alle Arten, auch nährstoffarme Böden, sofern sie frisch bleiben. Düngen ist nicht nötig: Da er selbst Stickstoff bindet, benötigt er keine zusätzliche Nährstoffzufuhr und gedeiht dort, wo andere Pflanzen Schwierigkeiten haben. Sehr trockene und im Sommer stark aufgeheizte Böden verträgt er schlecht.
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Methode: Im März–April oder im September direkt am vorgesehenen Standort breitwürfig auf aufgerautem und anschließend gewalztem oder angedrücktem Boden aussäen. Für diese kleinen Samen sind weder Anzuchttöpfe noch ein vorheriges Einweichen nötig. Siehe wie man Samen aussät.
Pflegetipps:
- Nach dem Anwachsen nahezu keine Pflege nötig: Er breitet sich durch seine Ausläufer selbstständig aus. Ein höherer Schnitt genügt, um ihn im Zaum zu halten, falls er sich zu stark ausbreitet.
Vorteilhafte Kombinationen:
- In Mischung oder im Wechsel mit anderen Gründüngungspflanzen wie Rotklee, Luzerne oder Weißem Senf, um die Bodenverbesserung vielfältiger zu gestalten. Alles wird in unserem Artikel über Gründüngung erklärt.
Bedeutung für die Biodiversität:
- Als besonders wertvolle Bienenweide ernährt der Weißklee über eine lange Blütezeit hinweg Honigbienen, Hummeln und zahlreiche wildlebende Bestäuber.
- Indem er mithilfe seiner Wurzelknöllchen Luftstickstoff bindet, ernährt er indirekt das gesamte mikrobielle Leben im Boden – ein Mechanismus, der in den Grundlagen des lebendigen Bodens ausführlich erklärt wird.
Verwendung:
- Als Bodendecker, in einer Blumenwiese oder als Gründüngung vor einer Kultur mit hohem Stickstoffbedarf.
- Die Blüten und jungen Blätter können roh im Salat, gekocht oder als Aufguss verzehrt werden.
Symbolik:
Der Klee ist das Nationalsymbol Irlands: Der Überlieferung zufolge soll der heilige Patrick ihn verwendet haben, um den Iren die Heilige Dreifaltigkeit zu veranschaulichen. Einen vierblättrigen Klee zu finden, gilt wiederum als Glücksbringer.
Eigenes Saatgut ernten:
Lassen Sie einige braun gewordene Blütenköpfe an der Pflanze trocknen und reiben Sie anschließend die Samen von Hand aus, um die kleinen Samen zu gewinnen. Der Weißklee sät sich von Jahr zu Jahr selbst aus und breitet sich zusätzlich durch seine Ausläufer aus. Siehe Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unser Saatgut an und wählen es aus, wobei der Respekt vor dem Leben unser Leitgedanke ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und verpackt werden – ganz ohne chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtnern die Fähigkeit zurückzugeben, Jahr für Jahr Saatgut auszusäen, das wirklich ihnen gehört.
Fügen Sie Ihrem Garten dieses Weißkleesaatgut hinzu, um einen grünen und lebendigen Ort zu schaffen und gleichzeitig die Biodiversität zu fördern.