Beta vulgaris
Gelbe Bete, Goldene Bete, Burpee's Golden: Ihr orangefarbenes Fleisch hat gegenüber der roten Bete einen ganz konkreten Vorteil — sie färbt nicht ab. Weder an den Fingern noch auf dem Schneidebrett noch auf den anderen Zutaten eines Salats. Ihr Geschmack ist außerdem milder und weniger erdig, wodurch sie oft auch Menschen überzeugt, die rote Bete nicht mögen.
Eigenschaften:
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Gelb-orangefarbenes Fleisch: Es behält beim Garen seine Farbe, ohne die Zubereitungen zu verfärben.
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Milder Geschmack: süßer und weniger erdig als rote Bete.
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Alte Sorte: ein vergessenes Gemüse, das es verdient, in den Gemüsegarten zurückzukehren.
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Schneller und einfacher Anbau: für alle Gärtner mit tiefgründigem Boden geeignet.
Aussaat-Tipps:
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Standort: sonnig.
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Boden: tiefgründig, frisch, leicht und locker, mit gut verrottetem Kompost angereichert. Vermeiden Sie steinige Böden, die die Wurzeln verformen, und bringen Sie niemals frischen Mist aus.
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Methode: Säen Sie von März bis Juni aus, um die Ernte zeitlich zu staffeln, in 2 cm Tiefe und mit einem Reihenabstand von 30 cm. Ein einstündiges Einweichen in lauwarmem Wasser fördert die Keimung. Jeder „Samen“ ist in Wirklichkeit ein Knäuel mit 3 bis 6 miteinander verwachsenen Samen — daher das büschelartige Auflaufen. Siehe wie man Samen aussät.
Pflegetipps:
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Vereinzeln Sie unbedingt auf 10 cm Abstand, sobald sich 3 oder 4 Blätter gebildet haben: Ohne diesen Schritt konkurrieren die Pflanzen miteinander, und Sie erhalten nur kleine, kümmerliche Wurzeln. Die gute Nachricht: Bete ist das einzige Wurzelgemüse, das sich problemlos verpflanzen lässt — die entfernten Pflanzen sind nicht verloren.
- Gießen Sie regelmäßig, besonders in trockenen Zeiten: Unregelmäßiges Gießen lässt die Wurzeln aufplatzen.
Ernte-Tipps:
- Ernten Sie vor den starken Frösten, sobald die Wurzeln die Größe eines Tennisballs erreicht haben — größere Wurzeln werden faserig. Lassen Sie beim Abschneiden des Laubs 3 cm Blattstiel stehen, damit die Bete beim Garen nicht „blutet“.
Günstige Mischkultur:
Nutzen für die Biodiversität:
- Ihr üppiges Laub bedeckt den Boden, schützt ihn vor dem Austrocknen und bietet Laufkäfern und Nützlingen Unterschlupf.
- Der Anbau alter Sorten wie dieser trägt unmittelbar zum Erhalt der Kulturpflanzenvielfalt bei, die durch die Standardisierung stark verarmt ist.
Verwendung:
- Roh geraspelt, im Ofen in Spalten geröstet, als samtige Suppe oder Carpaccio — ihre goldene Farbe kommt besonders schön zur Geltung, wenn sie mit roter Bete gemischt wird, gerade weil sie sich nicht verfärben lässt. Ihr Laub kann wie Mangold zubereitet werden.
Eigenes Saatgut gewinnen:
Als zweijährige Pflanze bildet sie im zweiten Jahr Samen: Bewahren Sie einige Wurzeln frostgeschützt auf und pflanzen Sie sie im Frühjahr wieder aus. Ernten Sie die trockenen Blütentriebe. Achtung: Sie kann sich mit Mangold und anderen Bete-Sorten kreuzen. Isolieren Sie Ihre Samenträgerpflanze. Siehe eigenes Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unser Saatgut an und wählen es aus, wobei der Respekt vor dem Leben unser Leitmotiv ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und ohne jegliche chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnern wieder die Möglichkeit zu geben, Jahr für Jahr Saatgut auszusäen, das wirklich ihnen gehört.
Die ganze Milde der Bete, ganz ohne rote Finger.