Brassica napus
Winterraps, Rübsen, Ölraps: Diese Pflanze ist keine Wildart, sondern das Ergebnis einer natürlichen, vor einigen Tausend Jahren entstandenen Kreuzung zwischen Kohl und Rübsen. Ihre leuchtend gelben Felder im Frühjahr gehören zur französischen Landschaft, im Garten ist sie jedoch vor allem ein äußerst wirksamer Gründünger.
Eigenschaften:
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Kräftige Wurzeln: Seine tief reichende Pfahlwurzel lockert verdichtete Böden auf und holt Mineralstoffe aus tieferen Bodenschichten nach oben.
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Winterliche Bodenbedeckung: Ideal, um den nackten Boden während der kalten Jahreszeit zu schützen und zu verhindern, dass sich Unkräuter ansiedeln.
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Leuchtend gelbe Blüte: Im Frühjahr sehr attraktiv für Bienen.
Aussaat:
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Standort: sonnig.
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Boden: tiefgründig und frisch, vorzugsweise lehmig-schluffig, ohne übermäßige Staunässe. Er eignet sich besonders für etwas schwere Böden, deren Struktur er verbessert. Keine Düngung: Beim Verrotten gibt er die Nährstoffe selbst an den Boden zurück.
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Methode: Direkt am vorgesehenen Standort breitwürfig aussäen, idealerweise im Spätsommer oder Frühherbst für eine winterliche Bodenbedeckung oder im Frühjahr. Die Samen leicht einharken und 1 bis 2 cm tief mit Erde bedecken. Nicht in Töpfen vorziehen und nicht vorquellen. Siehe Anleitung zur Aussaat.
Pflege:
- Keine. Vor der Samenbildung mähen und als Mulch an Ort und Stelle liegen lassen oder 3 bis 4 Wochen vor der nächsten Kultur flach in den Boden einarbeiten.
Günstige Kombinationen:
- Im Wechsel mit Gründüngern aus anderen Pflanzenfamilien wie Phacelia oder Weißklee. Achtung: Da Raps wie Weißer Senf zu den Kreuzblütlern gehört, sollte er weder vor noch nach einer Kohlkultur angebaut werden, da er Krankheiten und Schädlinge mit Kohl gemeinsam hat. Unser Ratgeber: Gründünger aussäen.
Bedeutung für die Biodiversität:
- Seine frühe und üppige Blüte ist für Bienen nach der Überwinterung eine der ersten großen Nektar- und Pollenquellen des Jahres.
- Seine winterliche Bodenbedeckung bietet Bodentieren Schutz und schützt Mikroorganismen vor Frost und Auswaschung – siehe Grundlagen eines lebendigen Bodens.
Verwendung:
- Die jungen Blätter können wie Spinat gekocht verzehrt werden, innerhalb von 3 Tagen nach der Ernte (gewaschen und in ein feuchtes Tuch gerollt im Kühlschrank aufbewahrt oder blanchiert und eingefroren).
- Die Blüten schmecken frisch am besten innerhalb weniger Stunden nach der Ernte.
Eigene Samen ernten:
Lassen Sie einige Pflanzen Samen bilden: Die Schoten werden an der Pflanze braun und trocken; anschließend genügt es, sie über einem Behälter auszudreschen. Achtung: Raps kreuzt sich leicht mit anderen Kreuzblütlern im Garten. Siehe eigene Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie aus, wobei der respektvolle Umgang mit der Natur im Mittelpunkt steht. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, prüfen ihre Keimfähigkeit, sortieren und verpacken sie sorgfältig – ganz ohne chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr eigene Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Bereichern Sie Ihren Boden und unterstützen Sie Bestäuber mit diesen Rapssamen.