Petroselinum crispum
Gekrauste Petersilie, gewöhnliche Petersilie, Gartenpetersilie: das universellste aller Küchenkräuter und dennoch eines, das bei der Aussaat am meisten ratlos macht. Die Samen brauchen drei bis vier Wochen zum Keimen – eine Frist, die zu dem Sprichwort geführt hat, dass „die Petersilie siebenmal zum Teufel geht, bevor sie aus der Erde kommt“. Geduld und gleichmäßige Feuchtigkeit machen ihrem Ruf alle Ehre.
Eigenschaften:
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Dekoratives, krauses Laub: sehr dicht und zierend, außerdem eignet es sich hervorragend als hübsche Beeteinfassung.
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Lange Erntezeit: vom Frühling bis zum Winter, Blatt für Blatt.
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Überall kultivierbar: im Freiland, im Blumenkasten oder im Topf auf der Fensterbank.
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Winterhart: sie widersteht der Kälte und kann oft den ganzen Winter über geerntet werden.
Aussaat-Tipps:
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Standort: sonnig oder leicht schattig – Halbschatten bekommt ihr im Sommer sehr gut.
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Boden: tiefgründig, frisch, locker, humusreich und gut durchlässig. Sie schätzt einen gut versorgten Boden: Eine Gabe Kompost sorgt für deutlich üppigeres Laub.
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Methode: Die Keimung ist langsam. Weichen Sie die Samen daher vor der Aussaat über Nacht in lauwarmem Wasser ein. Säen Sie von April bis Oktober 1 cm tief und halten Sie den Boden bis zum Auflaufen stets feucht: Austrocknen während der Keimung ist die häufigste Ursache für Misserfolg. Säen Sie im Abstand von einigen Wochen aus, um kontinuierlich ernten zu können. Siehe wie man Samen aussät.
Pflegetipps:
- Vereinzeln Sie die Pflanzen auf 15 cm Abstand. Gießen Sie regelmäßig, denn Petersilie leidet unter Trockenheit, die sie vorzeitig schießen lässt.
- Entfernen Sie die Blütentriebe gleich nach ihrem Erscheinen im zweiten Jahr, um die Blattproduktion zu verlängern.
Ernte-Tipps:
- Ernten Sie die äußeren Stängel an der Basis und lassen Sie das Herz unberührt: So treibt die Pflanze fortlaufend neu aus. Schneiden Sie den Horst niemals auf halber Höhe ab.
- Fein geschnitten lässt sie sich sehr gut einfrieren; durch das Trocknen verliert sie viel Aroma.
Günstige Kombinationen:
Nutzen für die Biodiversität:
- Lassen Sie im zweiten Jahr eine Pflanze Samen bilden: Ihre gelbgrünen Dolden sind wahre Plattformen für Schwebfliegen und parasitische Kleinwespen, deren Larven Blattläuse vertilgen.
- Wie alle Doldenblütler ist sie eine Wirtspflanze für die Raupen des Schwalbenschwanzes.
Verwendung:
- Roh fein geschnitten und am Ende der Garzeit hinzugefügt: für Salate, Taboulé, Petersilienmischungen, Soßen und Suppen. Ihre oft weggeworfenen Stängel aromatisieren Brühen und Fonds sehr gut.
- Traditionelle Heilpflanze, die seit der Antike in Kräutergärten kultiviert wird. Siehe unsere auszusäenden Heilpflanzen.
Eigenes Saatgut gewinnen:
Als zweijährige Pflanze bildet sie im zweiten Jahr Samen: Lassen Sie eine Pflanze blühen und ernten Sie die Dolden, sobald die Samen braun werden. Petersilie sät sich übrigens gerne von selbst aus. Siehe Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unser Saatgut an und wählen es aus, wobei der Respekt vor dem Leben unser Leitgedanke ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und ohne jegliche chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtnern die Fähigkeit zurückzugeben, Jahr für Jahr Saatgut auszusäen, das wirklich ihnen gehört.
Das Küchenkraut für jeden Tag – immer griffbereit.