Salvia splendens „Johannisfeuer“
Glanz-Salbei, roter Salbei, scharlachroter Salbei: Was man für seine Blütenblätter hält, sind in Wirklichkeit seine Kelche, die noch lange nach dem Abfallen der Blüten leuchtend rot bleiben – dadurch wirkt die Pflanze monatelang ununterbrochen blühend. Die Auslese „Johannisfeuer“ bringt dieses Rot zu seiner höchsten Intensität.
Eigenschaften:
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Flammendes Rot: aufrechte Ähren in leuchtendem Scharlachrot, von Juni bis zu den ersten Frösten.
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Buschiger Wuchs: schöne, kompakte Büsche von 30 bis 60 cm, ideal für Beeteinfassungen, Blumenbeete oder Pflanzgefäße.
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Trockenheitsverträglich: sobald sie etabliert ist, übersteht sie warme Perioden gut.
Vorsichtsmaßnahmen:
- Als Staude in warmem Klima ist sie frostempfindlich und wird in unseren Breitengraden als einjährige Pflanze kultiviert, außer in mediterranen Regionen, wo sie den Winter überstehen kann.
Aussaat:
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Standort: volle Sonne und Wärme.
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Boden: leicht, gut durchlässig und eher nährstoffreich. Eine Kompostgabe tut ihr gut, aber vermeiden Sie einen Stickstoffüberschuss, der auf Kosten der Blütenähren zu viel Laub hervorbringt. Staunässe verträgt sie nicht.
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Methode: keine Stratifikation. Von Februar bis April im Haus oder unter geschützten Bedingungen in Töpfen oder Aussaatschalen bei 20–25 °C aussäen. Da die Samen Licht benötigen, nur ganz dünn bedecken. Keimung in 10 bis 20 Tagen. Siehe wie man Samen aussät.
Pflanzung:
- Nach den letzten Frösten pikieren oder auspflanzen, mit einem Abstand von 30 cm, in leichten, gut durchlässigen Boden.
Pflege:
- Regelmäßig, aber mäßig gießen. Die jungen Pflanzen pinzieren, damit sie sich gut verzweigen und reichlicher blühen.
- Verblühte Ähren entfernen, um die Blüte bis zum Frost anzuregen.
Günstige Kombinationen:
Nutzen für die Biodiversität:
- Seine roten Röhrenblüten sind für langzüngige Bestäuber ausgelegt: In unseren Klimazonen profitieren Schmetterlinge und Schwärmer davon, insbesondere das Taubenschwänzchen, das im Schwirrflug Nektar sammelt.
- Die ununterbrochene Blüte bis zum Frost verlängert das Nahrungsangebot am Ende der Saison.
Verwendung:
- Beeteinfassungen, Blumenbeete, blühende Pflanzgefäße und Balkonkästen. Die Blütenähren halten sich gut in Sträußen.
Symbolik:
Salbei wird mit Schutz und Reinigung in Verbindung gebracht – sein Name leitet sich übrigens vom lateinischen salvare, retten, ab. Die Sorte „Johannisfeuer“ erinnert an die rituellen Feuer zur Sommersonnenwende, Symbole für Licht und Erneuerung.
Eigene Samen ernten:
Lassen Sie einige Ähren vollständig an der Pflanze trocknen und schütteln Sie sie anschließend über einem Gefäß aus: Die kleinen schwarzen Samen befinden sich am Boden der Kelche. Siehe Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie aus, wobei der Respekt vor dem Leben unser Leitgedanke ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, prüfen ihre Keimfähigkeit, sortieren und verpacken sie sorgfältig – ganz ohne chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Entzünden Sie ein Johannisfeuer in Ihren Beeten – vom Beginn des Sommers bis zum Frost.