Raphanus sativus
Rosa Oriental-Radieschen, rosa Winterrettich, rosa Daikon: ein Sommer- und Herbstradieschen mit einer länglichen, bis zu 20 cm langen Wurzel in kräftigem Rosa. Sein Fleisch bleibt mild und knackig, während viele große Radieschen scharf werden – damit gehört es zu den wenigen Sorten, die bedenkenlos roh verzehrt werden können.
Merkmale:
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Lange rosa Wurzel: bis zu 20 cm lang, in Scheiben sehr dekorativ.
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Milder Geschmack: wenig scharf, ideal roh im Salat.
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Späte Ernte: vom Sommer bis in den Herbst, wenn die kleinen Radieschen bereits abgeerntet sind.
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Einfach anzubauen: anspruchslos, vor allem auf eine gleichmäßige Wasserversorgung angewiesen.
Aussaat-Tipps:
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Standort: Halbschatten bis sonnig.
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Boden: leicht, locker, frisch, tiefgründig und frei von Steinen – entscheidend angesichts der Länge der Wurzel. Ein verdichteter oder steiniger Boden führt zu gegabelten Wurzeln. Vermeiden Sie frischen Mist, der denselben Fehler verursacht.
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Methode: Von Juni bis September direkt ins Freiland säen, in 20 cm voneinander entfernten Saatstellentupfen, 2 cm tief. Die Direktsaat ist unerlässlich: Es lässt sich nicht verpflanzen. Siehe wie man Samen aussät.
Pflege-Tipps:
- Auf eine Pflanze pro Saatstellentupfen vereinzeln. Regelmäßig und gleichmäßig gießen: Der Wechsel zwischen Trockenheit und Bewässerung macht die Wurzel hohl und scharf.
- Eine Aussaat am Ende des Sommers ist vorzuziehen: Wird zu früh im Frühjahr gesät, schießt die Pflanze in Blüte, bevor sie ihre Wurzel ausbildet.
Ernte-Tipps:
- Vor den starken Frösten ernten. Vor dem Herausziehen die Erde rundherum lockern – die Wurzel ist lang und bricht leicht.
- Auch die Blätter können verzehrt werden, gedünstet oder als Suppe.
Günstige Kombinationen:
Nutzen für die Biodiversität:
- Seine Pfahlwurzel bildet Gänge, die den Boden in der Tiefe belüften und die Arbeit der Regenwürmer erleichtern.
- Wenn man ihn zur Blüte kommen lässt, bildet er Trauben weißer bis lilafarbener Blüten, die stark von Bienen und Schwebfliegen besucht werden. Deren Larven fressen Blattläuse.
Verwendung:
- Roh in dünnen Scheiben oder gerieben im Salat, eingelegt als Pickles oder gekocht in Suppe und im Wok. Seine rosa Farbe verleiht Rohkost eine echte optische Note.
Eigenes Saatgut gewinnen:
Lassen Sie eine Pflanze über den Winter im Boden: Im Frühjahr bildet sie Samen und anschließend aufgeblähte Schoten, die trocken geerntet werden können. Achtung: Raphanus sativus kreuzen sich untereinander. Halten Sie die Pflanze daher von anderen Radieschen und Rettichen fern. Siehe eigenes Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage – Permakultur bauen und selektieren wir unser Saatgut mit dem Respekt vor dem Leben als Leitgedanken an. In der Nähe der Vulkane der Auvergne wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und ohne chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner wieder in die Lage zu versetzen, Jahr für Jahr Saatgut auszusäen, das wirklich ihnen gehört.
Ein großer, milder und farbenfroher Rettich für die Ernte in der Nachsaison.