Raphanus sativus var. longipinnatus
Japanischer Rettich, Daikon, weißer Winterrettich, chinesischer Rettich: Sein Name bedeutet auf Japanisch wörtlich „große Wurzel“, und er trägt diesen Titel zu Recht – bis zu 30 cm lang. Anders als unsere kleinen roten Radieschen ist sein Fleisch mild, knackig und kaum scharf, wodurch sich deutlich vielfältigere Verwendungsmöglichkeiten ergeben.
Merkmale:
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Große weiße Wurzel: bis zu 30 cm lang, mit festem und knackigem Fleisch.
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Milder Geschmack: deutlich weniger scharf als Frühlingsradieschen; er kann roh oder gekocht verzehrt werden.
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Herbstanbau: Im Spätsommer ausgesät, nutzt er frei gewordene Beete sinnvoll.
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Gute Lagerfähigkeit: Nach der Ernte hält er sich mehrere Wochen an einem kühlen Ort.
Aussaattipps:
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Standort: Halbschatten bis sonnig.
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Boden: leicht, locker, tiefgründig, frisch und vor allem steinfrei – angesichts der Länge seiner Wurzel ist das entscheidend. Ein steiniger oder verdichteter Boden führt zu gegabelten Wurzeln. Vermeiden Sie frischen Mist, der denselben Fehler verursacht.
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Methode: Von Juni bis September direkt ins Freiland säen, in Abständen von 25 cm jeweils 2 cm tief. Die Direktsaat ist unerlässlich: Er lässt sich nicht verpflanzen. Siehe wie man Samen aussät.
Pflegetipps:
- Auf eine Pflanze pro Saatstelle ausdünnen. Regelmäßig und gleichmäßig gießen: Ein Wechsel zwischen Trockenheit und Bewässerung macht die Wurzel hohl oder scharf.
- Die Aussaat im Spätsommer ist vorzuziehen: Wird er im Frühjahr zu früh gesät, schießt er in Blüte, bevor er seine Wurzel ausbildet.
Erntetipps:
- Vor den starken Frösten ernten, indem die Erde rundherum gelockert und die Wurzel vorsichtig herausgezogen wird. Auch die Blätter können verzehrt werden, gedünstet oder als Suppe.
Vorteilhafte Kombinationen:
- Seine tiefreichende Wurzel lockert verdichtete Böden auf natürliche Weise: Als Gründüngung wird er sogar „bodenbohrender Futterrettich“ genannt. Er eignet sich hervorragend als Vorfrucht für eine anspruchsvolle Kultur. Siehe Gründüngung und den Boden verbessern.
Nutzen für die Biodiversität:
- Seine Pfahlwurzel bildet Gänge, die den Boden in der Tiefe belüften und die Arbeit der Regenwürmer erleichtern.
- Wenn man ihn blühen lässt, bildet er weiße bis lilafarbene Blütentrauben, die intensiv von Bienen und Schwebfliegen besucht werden.
Verwendung:
- Roh gerieben im Salat, japanisch eingelegt, in Brühen geschmort oder im Wok gebraten. Er ist eine Grundzutat japanischer Pickles und Misosuppen.
Eigene Samen gewinnen:
Lassen Sie eine Pflanze über den Winter im Boden: Im Frühjahr bildet sie Samen und anschließend prall gefüllte Schoten, die trocken geerntet werden können. Achtung: Raphanus sativus kreuzt sich untereinander. Halten Sie ihn daher von anderen Radieschen und Rettichen fern. Siehe Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie aus, wobei der respektvolle Umgang mit allem Lebendigen unser Leitprinzip ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und ohne jegliche chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Ein großzügiges Herbstgemüse, das zugleich Ihren Boden in der Tiefe bearbeitet.