Bellis perennis
Gänseblümchen, Maßliebchen, Osterblume: Sein französischer Name leitet sich von seiner Blütezeit rund um Ostern ab, während sein lateinischer Name perennis auf seine bemerkenswerte Langlebigkeit hinweist. Es ist die Rasenblume schlechthin, die Blume für die von Kindern geflochtenen Kränze – und wird dennoch oft ausgerissen, obwohl man ihr ruhig erlauben sollte, sich anzusiedeln.
Eigenschaften:
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Sehr frühe Blüte: weiße Blütenköpfchen mit gelber Mitte ab dem Ende des Winters, oft schon ab Februar–März, an kühlen Standorten bis in den Herbst.
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Teppichbildende Staude: Sie breitet sich schnell über Rosetten aus und bildet hübsche Blütenteppiche.
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Sehr winterhart: Sie verträgt Betreten und Mähen und ist daher ideal für Blumenrasen.
Aussaat:
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Standort: sonnig bis halbschattig.
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Boden: gewöhnlich, frisch, eher nährstoffreich und gut durchlässig. Sie bevorzugt Böden, die im Sommer nicht vollständig austrocknen, und verträgt auch etwas schwere Böden gut – genau deshalb gedeiht sie in verdichtetem Rasen so prächtig.
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Methode: Im Frühjahr oder Herbst direkt an Ort und Stelle aussäen, oberflächlich, da die Samen zum Keimen Licht benötigen: nicht bedecken, sondern lediglich andrücken. Weder einweichen noch stratifizieren. Siehe Anleitung zur Aussaat.
Pflegetipps:
- Nahezu keine. Im Rasen einfach die Schnitthöhe erhöhen und im Frühjahr seltener mähen, damit die Pflanze blühen kann.
Bedeutung für die Biodiversität:
- Ihre sehr frühe Blüte macht sie zu einer wertvollen Nahrungsquelle für die ersten Bestäuber, die aus der Überwinterung kommen – zu einer Jahreszeit, in der kaum etwas anderes blüht.
- Gänseblümchen im Rasen zu belassen bedeutet, eine sterile Fläche in einen Rückzugsort für Wildbienen und Schwebfliegen zu verwandeln – siehe Grundlagen der Permakultur.
Verwendung:
- Die Blüten sind essbar und schmücken Salate auf hübsche Weise, mit einer leicht nussigen Note. Siehe unsere essbaren Blüten.
- Als Beeteinfassung, im Blumenrasen oder auf der Wiese passt sie gut zu anderen niedrig wachsenden Stauden.
Eigene Samen ernten:
Lassen Sie einige verblühte Blütenköpfchen an der Pflanze trocknen und reiben Sie sie anschließend zwischen den Fingern über einem Gefäß: Die Samen sind winzig. Das Gänseblümchen sät sich sehr großzügig selbst aus und breitet sich außerdem über seine Rosetten aus. Siehe Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen und wählen wir unsere Samen mit Respekt vor dem Leben als Leitgedanken aus. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und verpackt werden – ganz ohne chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Der Verkauf ist ausschließlich Hobbygärtnern vorbehalten, die Qualität und Authentizität suchen.