Nepeta cataria
Katzenminze, Katzenkraut, Katzenmelisse: Das für die Euphorie bei Katzen verantwortliche Molekül Nepetalacton wirkt nur bei einem Teil der Katzen – die Empfindlichkeit ist erblich bedingt und betrifft etwa zwei Drittel von ihnen. Eine weitere Besonderheit: Dasselbe Molekül ist ein starkes Abwehrmittel gegen zahlreiche Insekten.
Eigenschaften:
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Sehr winterharte Staude: Sie bildet einen lockeren, ausladenden Horst, der jedes Jahr wieder austreibt.
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Silbriges Laub: ovale, gezähnte und behaarte Blätter, graulich bis silbriggrün.
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Lange, bienenfreundliche Blüte: Ähren aus kleinen, zweilippigen Röhrenblüten, weiß mit purpurfarbenen Punkten.
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Doppelte Wirkung: unwiderstehlich für Katzen, abwehrend gegen viele Insekten.
Vorsichtsmaßnahmen:
- Katzen aus der Nachbarschaft können sich darin wälzen und den Horst niederdrücken. Schützen Sie junge Pflanzen im ersten Jahr mit einem Drahtgitter, bis sie kräftiger geworden sind.
Aussaat:
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Standort: sonnig bis halbschattig.
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Boden: gewöhnlich, leicht und vor allem gut durchlässig. Wie die meisten aromatischen Lippenblütler bevorzugt sie einen mageren gegenüber einem nährstoffreichen Boden – Düngen ist unnötig, da es ihr Aroma verdünnt. Sie fürchtet winterliche Nässe deutlich mehr als Kälte.
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Methode: Säen Sie im Frühjahr oberflächlich oder nur leicht bedeckt aus: Die Samen benötigen Licht zum Keimen. In Töpfen bei 18–20 °C oder nach den letzten Frösten direkt an Ort und Stelle. Siehe Anleitung zur Aussaat.
Pflanzung:
- Pikieren Sie die Pflanzen mit einem Abstand von 40 cm. Sie gedeiht sehr gut im Topf oder Balkonkasten – eine gute Lösung, wenn Sie sie für Ihre eigene Katze reservieren möchten.
Pflege:
- Nahezu keine. Nur bei längerer Trockenheit gießen.
- Schneiden Sie den Horst nach der Blüte zurück: Er treibt erneut aus und blüht in der Saison oft ein zweites Mal.
Ernte:
- Schneiden Sie die blühenden Triebspitzen bei trockenem Wetter am späten Vormittag, wenn die Konzentration an ätherischen Ölen am höchsten ist. Trocknen Sie sie kopfüber im Schatten an einem gut belüfteten Ort.
Günstige Kombinationen:
- Ihr abwehrendes Öl hält Blattläuse und verschiedene Insekten von benachbarten Kulturen fern. In einem Kräuterbeet mit durchlässigem Boden passt sie gut zu Salbei und Ysop. Siehe unsere Repellentpflanzen.
Nutzen für die Biodiversität:
- Durch ihre lange und gestaffelte Blüte ist sie eine ausgezeichnete Bienenweide, die häufig von Wildbienen und Hummeln besucht wird.
- Sie zieht außerdem Schwebfliegen an, deren Larven Blattläuse fressen – ihre Wirkung im Gemüsegarten verbindet daher Abwehr mit der Förderung von Nützlingen.
Verwendung:
- Getrocknete Blätter zum Füllen von Katzenspielzeug und -kissen. In der Küche verleihen ihre jungen Blätter mit minzigem Geschmack Salaten und Aufgüssen eine dezente Note.
- Traditionelle Heilpflanze, die in der europäischen Kräuterkunde seit dem Mittelalter verwendet wird. Siehe unsere auszusäenden Heilpflanzen.
Symbolik:
Bevor der Tee nach Europa kam, war Katzenminze eines der häufigsten Aufgussgetränke in englischen Haushalten – sie wurde regelmäßig im traditionellen Kräutergarten angebaut.
Eigene Samen ernten:
Lassen Sie einige Blütenähren vollständig an der Pflanze trocknen und zerreiben Sie sie anschließend über einem Behälter, um die kleinen braunen Samen freizusetzen. Katzenminze sät sich übrigens gerne selbst aus. Siehe Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie aus, wobei der Respekt vor dem Leben unser Leitmotiv ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig gereinigt und verpackt werden – ganz ohne chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Das Glück Ihrer Katze und ein natürliches Abwehrmittel für den Gemüsegarten.