Echinacea purpurea
Purpurroter Sonnenhut, Purpur-Kegelblume: Ihr Name stammt vom griechischen echinos, dem Igel, und bezieht sich auf ihren gewölbten, stacheligen Blütenboden, der noch lange nach dem Abfallen der Blütenblätter aufrecht bleibt. Ursprünglich stammt sie aus den Prärien Nordamerikas und hat sich ihre außergewöhnliche Robustheit bewahrt.
Eigenschaften:
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Robuste Staude: Sie ist bemerkenswert frost- und krankheitsresistent und benötigt nach dem Anwachsen nur sehr wenig Pflege.
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Lang anhaltende Sommerblüte: Große, purpurrosa Blüten mit herabhängenden Blütenblättern um einen gewölbten orangefarbenen Blütenboden.
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Winterstruktur: Ihre trockenen Blütenböden bleiben den ganzen Winter über erhalten und zeichnen hübsche, von Raureif überzogene Silhouetten.
Aussaat-Tipps:
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Standort: sonnig; leichter Halbschatten wird toleriert, allerdings fällt die Blüte dann schwächer aus.
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Boden: gewöhnlich, tiefgründig und vor allem gut durchlässig, auch steinig oder etwas kalkhaltig. Wichtig: Schwere, im Winter feuchte Böden verträgt sie sehr schlecht, da ihr Wurzelstock dort verfault – das ist die häufigste Ursache für Misserfolge. In lehmigem Boden pflanzen Sie sie auf einen leicht erhöhten Hügel.
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Methode: Die Samen benötigen eine Kaltstratifikation von 4 bis 6 Wochen, damit sie zuverlässig keimen. Anschließend im Frühjahr direkt ins Freiland oder in Töpfe säen und nur leicht bedecken.
Pflege-Tipps:
- Nur im ersten Jahr gießen, solange sie einwurzelt. Danach kommt sie allein zurecht.
- Schneiden Sie die Stängel im Herbst nicht zurück: Lassen Sie die trockenen Blütenböden für die Tierwelt und als winterliche Struktur stehen und schneiden Sie erst am Ende des Winters zurück.
Vorteilhafte Kombinationen:
Bedeutung für die Artenvielfalt:
- Sie ist eine der besten Schmetterlingspflanzen im Garten: Ihr breiter, flacher Blütenboden dient als ideale Landebahn, und Bienen, Hummeln und Schwebfliegen drängen sich dort den ganzen Sommer über.
- Die im Winter stehen gelassenen Blütenböden ernähren Stieglitze und Meisen, die dort die Samen herauspicken – ein weiterer Grund, nicht zu früh zu schneiden.
Verwendung:
- Sie wurde traditionell von den Völkern der nordamerikanischen Prärien verwendet und gehört heute weltweit zu den am häufigsten kultivierten Heilpflanzen. Siehe unsere Heilpflanzen zur Aussaat.
- Eine ausgezeichnete Schnittblume mit langer Haltbarkeit in der Vase.
Eigene Samen ernten:
Lassen Sie die Blütenböden vollständig an der Pflanze braun werden und trocknen. Zerreiben Sie sie anschließend mit Handschuhen über einem Behälter, da die Schuppen stachelig sind. Trennen Sie die Samen von den Pflanzenresten. Siehe Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie aus, wobei der respektvolle Umgang mit der Natur unser Leitgedanke ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig gereinigt und verpackt werden – ganz ohne chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnern wieder die Möglichkeit zu geben, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Der Verkauf ist Hobbygärtnern vorbehalten, die Qualität und Authentizität suchen.