Calendula officinalis
Ringelblume, Calendula, Blume aller Monate: Dieser letzte Beiname stammt vom lateinischen calendae, dem ersten Tag des Monats, denn diese Blume scheint niemals aufzuhören zu blühen. Die Bauern früherer Zeiten nutzten sie sogar als Barometer: Blütenköpfe, die am Morgen geschlossen blieben, kündigten Regen an.
Eigenschaften:
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Unermüdliche Blüte: leuchtend gelb bis orange, vom Frühling bis zum Frost, an ausladenden, buschigen Horsten.
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Sehr unkompliziert: Einjährige Pflanze, die sich an alle Bodenarten anpasst und sich von einem Jahr zum nächsten selbst aussät.
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Vielseitig: Im Beet, als Einfassung, im Steingarten, im Topf oder in der Gemüsereihe findet sie überall ihren Platz.
Aussaat-Tipps:
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Standort: sonnig; sie verträgt auch leichten Halbschatten.
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Boden: wirklich jede Bodenart, auch magere, kalkhaltige oder steinige Böden, solange sie gut durchlässig ist — sie gehört zu den anspruchslosesten Blumen überhaupt. Keine Düngung erforderlich.
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Methode: Säen Sie von März bis Mai direkt an Ort und Stelle und bedecken Sie die gebogenen Samen mit etwa 1 cm Erde. Weder Vorziehen im Topf noch vorheriges Einweichen ist nötig; die Keimung erfolgt schnell und sehr zuverlässig. Auf 30 cm Abstand vereinzeln. Siehe wie man Samen aussät.
Pflegetipps:
- Verblühte Blüten regelmäßig entfernen: Das regt die kontinuierliche Blüte bis zum Frost immer wieder an.
Ernte-Tipps:
- Die vollständig geöffneten Blütenköpfe bei trockenem Wetter am späten Vormittag pflücken und sie rasch im Schatten trocknen, indem Sie die Blütenblätter ausbreiten.
Günstige Kombinationen:
- Ein echter Klassiker im Gemüsegarten: Zwischen die Gemüsereihen gesät, stört ihr Duft mehrere unerwünschte Insekten, und ihre Wurzeln sollen den Boden reinigen. Sie ergänzt sich gut mit der Zwergkapuzinerkresse, einer weiteren Verbündeten des Gemüsegartens. Siehe unsere Mischkultur im Gemüsegarten.
Nutzen für die Biodiversität:
- Ihre weit geöffneten Blütenköpfe sind für eine große Vielfalt an Bestäubern zugänglich, darunter auch kleine Arten mit kurzem Rüssel, die von komplex aufgebauten Blüten oft ausgeschlossen werden.
- Ihre sehr späte Blüte bis zu den ersten Frösten macht sie zu einer der letzten Nahrungsquellen der Saison für Insekten.
Verwendung:
- Blätter und Blütenblätter sind essbar: Die farbigen Blütenblätter verzieren Salate, Reis und Desserts, weshalb die Ringelblume den Beinamen „Safran der Armen“ trägt. Siehe unsere essbaren Blüten.
- Seit Jahrhunderten traditionell in der Kosmetik und für selbst gemachte Zubereitungen verwendet.
Eigene Samen ernten:
Lassen Sie einige verblühte Blütenköpfe stehen: Sie bilden sichelförmig gebogene, sehr leicht erkennbare Samen, die braun werden und sich nach dem Trocknen leicht lösen. Die Ringelblume sät sich übrigens großzügig selbst aus. Siehe Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie aus, wobei der Respekt vor dem Leben unser Leitmotiv ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und verpackt werden — ganz ohne chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner wieder in die Lage zu versetzen, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Setzen Sie diese Ringelblumen in Ihren Garten, um sich an ihrer leuchtenden Farbenpracht und ihrem Nutzen im Gemüsegarten zu erfreuen.