Lactuca sativa var. capitata
Eisbergsalat, knackiger Salat, amerikanischer Kopfsalat: Sein Name geht auf den Eisenbahntransport der 1920er-Jahre zurück, als kalifornische Waggons ihn unter Bergen von zerstoßenem Eis verschickten – die Eisenbahner sagten, sie sähen „Eisberge“ ankommen. Sein dichter Kopf und sein außergewöhnlicher Biss haben ihn zum meistangebauten Salat der Welt gemacht.
Eigenschaften:
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Sehr kompakter Kopf: Dicht stehende, fleischige Blätter bilden eine feste, dichte Kugel.
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Unvergleichlich knackig: Kein anderer Salat bleibt beim Kauen so knackig.
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Hervorragende Haltbarkeit: Im Kühlschrank behält er seinen Biss mehrere Tage, während Butterkopfsalat schnell zusammenfällt.
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Gute Hitzetoleranz: Er ist widerstandsfähiger als die meisten Salate, aber nicht völlig unempfindlich.
Aussaat-Tipps:
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Standort: Im Frühjahr und Herbst sonnig, im Hochsommer halbschattig. Er verträgt Hitze besser als andere Salate, dennoch sind Frühjahrs- und Herbstkulturen am zuverlässigsten.
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Boden: Frisch, locker, gut durchlässig und leicht mit Kompost angereichert. Der Boden muss dauerhaft frisch bleiben: Schon ein kurzzeitiges Austrocknen löst das Schossen aus und führt zu Bitterkeit.
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Methode: Nur leicht mit Erde bedecken, da die Samen zum Keimen Licht benötigen. Von März bis August alle zwei Wochen aussäen. Achtung: Bei über 25 °C gehen Salatsamen in Keimruhe und laufen nicht mehr auf – säen Sie bei großer Hitze im Schatten oder am späten Nachmittag. Siehe wie man Samen aussät.
Pflanztipps:
- Pikieren Sie die Pflanzen mit 4 oder 5 Blättern und halten Sie einen Abstand von 30 bis 35 cm ein – zur Kopfbildung benötigt er mehr Platz als andere Salate. Den Wurzelhals nicht mit Erde bedecken, da sonst Fäulnis droht.
Pflegetipps:
- Regelmäßig morgens direkt am Fuß gießen, ohne das Laub zu benetzen. Mulchen Sie, um die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten.
- Zwischen den Reihen vorsichtig hacken.
Ernte-Tipps:
- Ernten Sie, sobald sich der Kopf unter der Hand fest anfühlt, indem Sie ihn knapp über dem Boden abschneiden. Ein zu spät geernteter Kopf wird im Inneren weich und bitter.
- Tipp: Er hält sich ungewaschen bemerkenswert lange, wenn er am unteren Ende des Kühlschranks in ein feuchtes Tuch eingeschlagen wird.
Günstige Mischkultur:
Beitrag zur Biodiversität:
- Lassen Sie am Ende der Saison eine Pflanze schießen: Ihre kleinen gelben Blüten locken Schwebfliegen und Wildbienen an, und ihre Samen ernähren Stieglitze.
- Durch sein schnelles Wachstum kann der Boden zwischen zwei Hauptkulturen bedeckt bleiben.
Verwendung:
- Roh im Salat, vor allem aber in Burgern, Sandwiches, Wraps und Tacos, wo sein Biss und seine Festigkeit den entscheidenden Unterschied machen. In feine Streifen geschnitten passt er auch sehr gut zu asiatischen Gerichten.
Eigenes Saatgut gewinnen:
Lassen Sie eine kräftige Pflanze schießen: Sie bildet zunächst einen hohen Blütenstängel und anschließend Achänen mit Haarkranz, die nach und nach entsprechend ihrer Reife geerntet werden. Tipp für den Eisbergsalat: Da sein Kopf sehr dicht ist, schneiden Sie oben kreuzförmig ein, damit der Blütenstängel leichter austreten kann. Da Salat selbstbestäubend ist, kommt es nur selten zu Kreuzungen. Siehe Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unser Saatgut an und wählen es aus, wobei der Respekt vor allem Lebendigen unser Leitgedanke ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und ohne jegliche chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr eigenes Saatgut auszusäen – Saatgut, das ihnen wirklich gehört.
Der knackigste Salat, der in einen Burger gehört.