Trigonella foenum-graecum
Bockshornklee, auch Griechischer Heuklee, Griechischer Klee oder Halba genannt: Sein lateinischer Name bedeutet „griechisches Heu“ – eine Erinnerung an seine älteste Verwendung als Futterpflanze und Gründüngung. Diese kleine Hülsenfrucht wird seit der Antike im gesamten Mittelmeerraum kultiviert und erfüllt im Gemüsegarten eine doppelte Aufgabe: Sie reichert den Boden mit Stickstoff an und liefert aromatische Samen, die traditionell in der indischen Küche verwendet werden.
Eigenschaften:
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Stickstoffbindende Hülsenfrucht: Sie reichert den Boden, in dem sie wächst, auf natürliche Weise an.
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Aromatische Samen: leicht bitter und sehr würzig, Grundlage vieler Gewürzmischungen.
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Essbare junge Triebe: Sie können im Salat oder wie Spinat verzehrt werden.
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Robust und genügsam: Sie verträgt Trockenheit und einen leicht salzhaltigen Boden.
Aussaat:
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Standort: sonnig.
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Boden: lehmig, leicht, nicht zu schwer und gut durchlässig. Als Hülsenfrucht benötigt sie keine Stickstoffgabe – sie produziert ihn mithilfe der Bakterien in ihren Wurzelknöllchen selbst. Auch mit nährstoffarmen Böden kommt sie sehr gut zurecht.
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Methode: Weichen Sie die Samen vor der Aussaat 12 bis 18 Stunden in lauwarmem Wasser ein. Säen Sie anschließend von Mitte bis Ende des Frühjahrs nach den letzten Frösten direkt an Ort und Stelle, etwa 1 cm tief. Siehe wie man Samen aussät.
Pflege:
- Kaum Pflegeaufwand: Gießen Sie mäßig, denn sie fürchtet überschüssiges Wasser deutlich mehr als Trockenheit.
- Als Gründüngung vor der Blüte mähen und die Pflanzenreste auf der Oberfläche liegen lassen: Der in den Wurzeln gebundene Stickstoff bleibt für die nachfolgende Kultur verfügbar.
Ernte:
- Ernten Sie die jungen Triebe nach und nach. Für die Samen ziehen Sie die Pflanzen aus, sobald die Hülsen braun werden, lassen sie kopfüber trocknen und enthülsen sie anschließend.
Günstige Kombinationen:
- Wie alle Hülsenfrüchte eignet sie sich ideal als Vorfrucht für stickstoffhungrige Kulturen wie Kohl, Kürbis und Mais. Siehe Gründüngung und den Boden verbessern.
Nutzen für die Biodiversität:
- Ihre Wurzelknöllchen beherbergen stickstoffbindende Bakterien, die den Boden nachhaltig anreichern – ein Dienst am gesamten Bodenleben. Siehe das lebendige Bodenökosystem.
- Ihre kleinen gelblich weißen Blüten werden von Bienen und kleinen wilden Bestäubern besucht.
Verwendung:
- Geröstete und gemahlene Samen als Gewürz, traditionelle Zutat von Currys und der indischen Gewürzmischung Panch Phoron. Junge Triebe im Salat oder gedünstet. Außerdem als Gründüngung im Gemüsegarten verwendet. Siehe unsere traditionellen Pflanzen zur Aussaat.
Eigenes Saatgut gewinnen:
Nichts ist einfacher: Die Ernte für den Verzehr ist zugleich die Ernte des Saatguts. Lassen Sie einige Pflanzen vollständig ausreifen, trocknen Sie die Hülsen und enthülsen Sie sie. Siehe Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen und selektieren wir unser Saatgut mit dem Respekt vor dem Leben als Leitgedanken an. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, prüfen ihre Keimfähigkeit, sortieren und verpacken sie sorgfältig – ganz ohne chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Saatgut auszusäen, das wirklich ihnen gehört.
Eine Pflanze, die sowohl Ihre Küche als auch Ihren Boden nährt.