Lycium barbarum
Goji, Gemeiner Bocksdorn, Goji-Beere, Barbarischer Bocksdorn: Dieser Strauch wird in der chinesischen Region am Gelben Fluss seit Jahrhunderten kultiviert und war in Europa schon lange vor seinem jüngsten Popularitätsschub verbreitet — in französischen Hecken fand man ihn unter dem Namen Bocksdorn, oft ohne zu wissen, dass seine kleinen roten Beeren essbar sind.
Merkmale:
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Säuerliche rote Beeren: Sie sind klein und länglich und können frisch oder getrocknet verzehrt werden.
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Mehrjähriger und winterharter Strauch: Er verträgt Temperaturen bis -15 °C und kommt mit wenig aus.
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Rankender Wuchs: Seine langen, biegsamen Triebe können an einer Rankhilfe befestigt werden oder in Kaskaden herabhängen.
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Sehr anpassungsfähig: Er verträgt arme, trockene und sogar leicht salzhaltige Böden.
Vorsichtsmaßnahmen:
- Er bildet Wurzelausläufer und sät sich leicht selbst aus: Wenn Sie nicht möchten, dass er sich ausbreitet, sollten Sie ihn regelmäßig kontrollieren oder in einem Kübel kultivieren.
- Wie alle Nachtschattengewächse ist sein Laub nicht zum Verzehr geeignet. Nur die reifen Beeren sind essbar.
Aussaat-Tipps:
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Standort: volle Sonne, unerlässlich für eine gute Fruchtbildung.
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Boden: gewöhnliche Erde, auch arm oder steinig, vor allem aber gut durchlässig. Nach dem Anwachsen verträgt er Kalk und Trockenheit, scheut jedoch Staunässe. Düngen ist nicht nötig: Ein zu nährstoffreicher Boden fördert das Laub auf Kosten der Beeren.
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Methode: Eine Kaltstratifikation von 3 bis 4 Wochen verbessert die Keimung deutlich. Säen Sie anschließend im Herbst (Oktober bis Dezember) oder im Frühjahr (März bis April) direkt ins Freiland oder in einen Topf und bedecken Sie die winzigen Samen nur ganz leicht mit Erde. Siehe Anleitung zur Aussaat.
Pflanz-Tipps:
- Pflanzen Sie die Jungpflanzen mit einem Abstand von 1,50 m aus oder ziehen Sie den Strauch an einer Mauer oder einem Gitter entlang: Seine biegsamen Triebe lassen sich dort sehr gut leiten und erleichtern die Ernte.
Pflege-Tipps:
- Mäßig gießen, ausschließlich in den ersten Jahren und später bei längeren Trockenperioden.
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Der entscheidende Handgriff: Schneiden Sie ihn am Ende des Winters zurück, um den Strauch auszulichten und die langen Triebe zu kürzen. Der Goji trägt am einjährigen Holz: Ein jährlicher Rückschnitt steigert den Ertrag deutlich.
- Bei einer aus Samen gezogenen Pflanze dauert es zwei bis drei Jahre bis zu den ersten Beeren.
Ernte-Tipps:
- Ernten Sie die vollständig roten und weichen Beeren von Juli bis Oktober nach und nach. Sie lassen sich gut einfrieren und sehr einfach im Dörrgerät oder bei sehr niedriger Ofentemperatur trocknen.
Günstige Kombinationen:
Nutzen für die Biodiversität:
- Seine kleinen violetten Blüten, die den ganzen Sommer über erscheinen, werden über einen langen Zeitraum intensiv von Bienen und Hummeln besucht.
- Seine Beeren dienen den Vögeln im Herbst als Nahrung, und sein dichter Wuchs bietet in einer freiwachsenden Hecke einen beliebten Unterschlupf.
- Seine Trockenheitstoleranz macht ihn zu einer guten Wahl für wassersparende Gärten.
Verwendung:
- Getrocknete Beeren können zum Frühstücksmüsli gegeben, wie Rosinen verwendet oder in Wasser oder Tee eingeweicht werden. Frisch können sie direkt vom Strauch genascht werden.
- Traditionelle Heilpflanze der chinesischen Medizin. Siehe unsere Heilpflanzen zur Aussaat.
Eigene Samen ernten:
Zerdrücken Sie einige gut reife Beeren in etwas Wasser, spülen Sie sie ab, um die winzigen Samen vom Fruchtfleisch zu trennen, und lassen Sie sie anschließend flach auf einem Papier trocknen, bevor Sie sie aufbewahren. Siehe Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie mit Respekt vor der Natur als Leitgedanken aus. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und ohne jegliche chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtnern die Möglichkeit zurückzugeben, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Ein winterharter und ertragreicher Strauch, der sich gut an einer Mauer entlangziehen lässt.