Nelumbo nucifera
Östlicher Lotus, Indischer Lotus, Lotosblume: Diese Wasserpflanze fasziniert durch eine einzigartige Besonderheit in der Pflanzenwelt. Ihre Samen gehören zu den am längsten keimfähigen, die je beobachtet wurden; einige keimten, nachdem sie mehr als ein Jahrtausend lang in asiatischen Sedimenten vergraben gelegen hatten. Seit der Antike verehrt, verdient sie einen Ehrenplatz in jedem Gartenteich.
Eigenschaften:
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Spektakuläre Blüte: große, duftende Blüten mit schalenförmigen Blütenblättern in Rosa, Weiß oder Rot von Juli bis September.
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Bemerkenswertes Laub: Die großen, runden Blätter, die sich über dem Wasser erheben, sind so wasserabweisend, dass die Tropfen wie Perlen darauf abrollen — ein Phänomen, das von Wissenschaftlern als „Lotuseffekt“ bezeichnet wird.
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Winterharte Staude: Ihr Rhizom übersteht den Winter, sofern es frostfrei und unter einer ausreichenden Wasserhöhe bleibt.
Aussaat-Tipps:
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Standort: volle Sonne ist unbedingt erforderlich, mindestens 6 Stunden täglich — das ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Blüte.
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Boden: schwere, lehmhaltige Erde ohne Torf oder leichte Komposterde, die an die Oberfläche steigen würde. Vermeiden Sie zu faserige handelsübliche Pflanzerde: lehmhaltige Gartenerde ist bestens geeignet. Tauchen Sie das Gefäß je nach Wuchsstärke der Pflanze 10 bis 40 cm tief ins Wasser.
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Methode: Die Samenschale ist äußerst hart: Rauen Sie sie an (mit einer Feile leicht anritzen, ohne den hellen Samen zu beschädigen), und lassen Sie die Samen anschließend in warmem Wasser quellen, das Sie täglich erneuern. Die Samen schwellen an und keimen innerhalb von ein bis drei Wochen. Siehe wie man Samen aussät.
Pflanz-Tipps:
- Pikieren Sie die Jungpflanzen in einen mit lehmhaltiger Erde gefüllten Wasserpflanzenkorb und bedecken Sie die Erde mit einer Kiesschicht, damit das Wasser nicht getrübt wird.
Pflege-Tipps:
- Entfernen Sie nach und nach die vergilbten Blätter. In kalten Regionen senken Sie den Korb an die tiefste Stelle des Teichs ab, um das Rhizom vor Frost zu schützen.
Vorteilhafte Kombinationen:
- In einem Teich verträgt er sich gut mit der weißen Seerose, die die schwimmende Pflanzenschicht besetzt, während der Lotus in die Höhe wächst — eine Kombination, die die verschiedenen Vegetationsschichten bereichert.
Bedeutung für die Biodiversität:
- Seine großen Blätter beschatten die Wasseroberfläche, begrenzen dadurch die Algenentwicklung und regulieren die Temperatur des Teichs.
- Seine untergetauchten Stängel bieten Libellenlarven, Jungfischen und anderen kleinen Teichbewohnern einen beliebten Unterschlupf.
- Seine Blüten ziehen zahlreiche Bestäuber an, insbesondere Käfer, die zu den ursprünglichen Bestäubern des Lotus gehören. Siehe die Grundlagen der Permakultur.
Verwendung:
- Die Samen, jungen Blätter und Rhizome sind essbar und Bestandteil zahlreicher traditioneller asiatischer Gerichte.
Symbolik:
Der Heilige Lotus ist eines der bekanntesten Symbole des Buddhismus und Hinduismus und steht für Reinheit und spirituelles Erwachen: Die Blüte erhebt sich unversehrt und makellos aus dem Schlamm, ohne je schmutzig zu werden.
Eigene Samen ernten:
Lassen Sie die gießkannenförmigen Samenkapseln nach der Blüte am Pflanzenstängel trocknen, bis sie braun werden und sich zum Wasser neigen. Sammeln Sie dann die darin enthaltenen schwarzen Samen: Gut getrocknet sind sie außergewöhnlich lange haltbar. Siehe Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie mit Respekt vor dem Leben als Leitmotiv aus. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und verpackt werden — ganz ohne chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnern wieder die Möglichkeit zu geben, Jahr für Jahr ihre eigenen Samen auszusäen — Samen, die ihnen wirklich gehören.
Der Verkauf ist Hobbygärtnern vorbehalten, die Qualität und Authentizität suchen.