Malva sylvestris
Wilde Malve, große Malve, Feldmalve, Käsepappel: Dieser letzte Beiname stammt von ihren runden, gerippten Früchten, an denen Kinder früher knabberten und die sie „kleine Käse“ nannten. Ihre großen, dunkel geaderten purpurroten Blüten machen sie zu einer der schönsten mehrjährigen Pflanzen an Wegrändern. Lange Zeit wurde sie in Kräutergärten kultiviert.
Eigenschaften:
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Große, geaderte Blüten: purpurrot bis violett, mit dunkleren Adern, von Juni bis September.
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Kurzlebige Staude: Sie lebt zwei bis drei Jahre, sät sich aber so großzügig selbst aus, dass sie sich dauerhaft ansiedelt.
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Sehr anspruchslos: Sobald sie etabliert ist, kommt sie ohne Bewässerung aus und benötigt keinerlei Pflege.
Aussaat-Tipps:
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Standort: sonnig, leichter Halbschatten wird toleriert.
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Boden: gewöhnlich, eher nährstoffarm und gut durchlässig; Kalk wird problemlos vertragen. Wichtig: In magerem Boden blüht sie deutlich besser als in nährstoffreicher Erde, wo sie vor allem Laub bildet und anfälliger für Rost wird. Nicht düngen.
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Methode: Im Frühjahr direkt an Ort und Stelle aussäen und die Samen leicht mit Erde bedecken. Ihre Pfahlwurzel verträgt das Umpflanzen schlecht: auf die Anzucht im Topf verzichten. Auf 40 cm vereinzeln. Weder einweichen noch stratifizieren. Siehe wie man Samen aussät.
Pflegetipps:
- Fast keine. Nach der Blüte zurückschneiden oder zur Selbstaussaat Samen bilden lassen. Die Pflanzenfüße gut belüften, um Rost einzudämmen – ihre einzige wirkliche Schwäche.
Günstige Kombinationen:
Nutzen für die Artenvielfalt:
- Als sehr gute Bienenweide zieht sie während ihrer langen sommerlichen Blütezeit Bienen und Hummeln an.
- Wie alle Malven ist sie eine Wirtspflanze für Schmetterlingsraupen, insbesondere für den Distelfalter, einen Zugfalter, der jedes Jahr das Mittelmeer überquert.
Verwendung:
- Blüten und junge Blätter sind essbar: Die farbenfrohen Blütenblätter verfeinern Salate, die Blätter können wie Spinat zubereitet werden. Siehe unsere essbaren Blüten.
- Traditionell wird die Pflanze seit der Antike als Aufguss verwendet. Siehe unsere auszusäenden Heilpflanzen.
Eigene Samen ernten:
Warten Sie, bis die runden, kleinen Rädern ähnelnden Früchte an der Pflanze braun werden und trocknen, und lösen Sie sie anschließend ab: Jede Frucht zerfällt in Segmente, die jeweils einen Samen enthalten. Die Malve sät sich übrigens so gut selbst aus, dass sie jedes Jahr von allein wiederkommt. Siehe Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen und selektieren wir unsere Samen mit dem Respekt vor allem Lebendigen als Leitgedanken. In der Nähe der Vulkane der Auvergne wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und ohne chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Fügen Sie diese Samen der Wilden Malve hinzu und schaffen Sie einen lebendigen Garten, der Bienen und Schmetterlinge willkommen heißt.