Borago officinalis
Gewöhnlicher Borretsch, Gurkenkraut, Borretsch: Seine rauen Blätter und sein jodartiger, an Gurke erinnernder Geschmack haben ihm diese bildhaften Beinamen eingebracht. Seine leuchtend blauen, sternförmigen Blüten ändern mit zunehmendem Alter ihre Farbe und wechseln von Rosa zu Blau – ein Signal für Bestäuber, die so erkennen, welche Blüten noch Nektar enthalten.
Eigenschaften:
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Blaue, sternförmige Blüten: sehr dekorativ und reichblühend, erscheinen sie von Mai bis zum ersten Frost.
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Sehr pflegeleicht: Die einjährige Pflanze sät sich so zuverlässig selbst aus, dass sie zwei bis drei Generationen im selben Jahr hervorbringen kann.
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Vielseitig: zugleich Gemüse-, Gewürz-, Zier- und Bienenweidepflanze.
Vorsichtsmaßnahmen:
- Die Blätter sind mit rauen Härchen bedeckt, die empfindliche Haut reizen können: Tragen Sie bei Bedarf Handschuhe beim Ernten.
- Der Verzehr erfolgt traditionell gelegentlich und in Maßen, als Beilage und nicht über längere Zeit täglich.
Aussaat-Tipps:
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Standort: sonnig, unerlässlich für eine üppige Blüte; leichte Halbschattenlagen werden toleriert.
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Boden: tiefgründig, frisch, humos und locker. Die Pflanze schätzt bearbeitete, organisch nährstoffreiche Böden – im Gegensatz zu vielen einjährigen Blumen profitiert sie von einer Kompostgabe. Vermeiden Sie verdichtete und staunasse Böden.
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Methode: Säen Sie von April bis Juni direkt an Ort und Stelle aus und bedecken Sie die Samen etwa 1 cm tief: In Dunkelheit keimen sie besser. Ihre Pfahlwurzel verträgt das Umpflanzen schlecht, vermeiden Sie daher die Anzucht im Topf. Vereinzeln Sie auf 40 cm, da die Pflanze üppig wächst. Siehe wie man Samen aussät.
Pflegetipps:
- Während trockener Perioden regelmäßig gießen. Stützen Sie die Pflanze ab oder pinzieren Sie sie, wenn die brüchigen Stängel unter ihrem Gewicht umknicken.
- Für Balkone und Terrassen in Töpfen, Kübeln oder tiefen Pflanzkästen kultivierbar.
Günstige Kombinationen:
- Ein klassischer Begleiter für Erdbeeren, Kürbisse und Tomaten, deren Bestäubung sie während der Blüte durch das massenhafte Anlocken von Bestäubern unterstützt. In einem Blumenstreifen lässt sie sich gut mit Phazelie kombinieren. Siehe Blumen im Gemüsegarten kombinieren.
Nutzen für die Biodiversität:
- Sie zählt zu den nektarreichsten Pflanzen überhaupt: Ihre Blüten produzieren bereits wenige Minuten nach jedem Besuch erneut Nektar und sind dadurch eine unermüdliche Speisekammer für Bienen und Hummeln.
- Ihre lange Blütezeit von Mai bis zum ersten Frost macht sie fast während der gesamten Saison zu einer zuverlässigen Nahrungsquelle.
Verwendung:
- Die Blüten mit ihrem frischen, leicht süßlichen Geschmack verzieren Salate, Getränke und Desserts – besonders hübsch wirken sie in Eiswürfeln eingefroren. Die jungen Blätter mit Gurkengeschmack werden gekocht verzehrt. Siehe unsere essbaren Blüten.
Eigenes Saatgut ernten:
Die schwarzen Samen fallen nach der Reife sehr schnell ab: Beobachten Sie die verblühten Blüten und schütteln Sie die Stängel über einem Beutel aus oder überlassen Sie es einfach der Natur – Borretsch sät sich von einer Saison zur nächsten großzügig selbst aus. Siehe Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage – Permaculture bauen wir unser Saatgut an und wählen es aus, wobei der Respekt vor dem Leben unser Leitgedanke ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, testen sie auf ihre Keimfähigkeit, sortieren und verpacken sie sorgfältig und verzichten vollständig auf chemische Behandlungen. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtnern die Fähigkeit zurückzugeben, Jahr für Jahr eigenes Saatgut auszusäen – Saatgut, das ihnen wirklich gehört.
Bereichern Sie Ihren Garten mit der Schönheit und Vielseitigkeit des gewöhnlichen Borretschs.