Raphanus sativus
Halblanges Radieschen, rosafarbene halblange Radieschen mit weißer Spitze, Radieschen für alle Monate: Dieses Gemüse lehrt Ungeduldige Geduld – oder eher umgekehrt. Heute gesät, wird es in drei bis sechs Wochen geerntet. Damit ist es ideal für Einsteiger, zum Füllen einer freien Reihe oder zum Gärtnern mit Kindern.
Eigenschaften:
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Sehr schnelles Wachstum: 3 bis 6 Wochen von der Aussaat bis auf den Teller.
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Längliche Wurzel: rosa mit weißer Spitze, knackig und leicht scharf.
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Anbau im Topf: perfekt für Pflanzkästen, Terrassen und Balkone geeignet.
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Gestaffelte Aussaaten: von März bis September für eine kontinuierliche Ernte.
Aussaat-Tipps:
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Standort: sonnig oder im Hochsommer leicht schattig – Hitze macht die Radieschen scharf und hohl.
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Boden: frisch, locker, humusreich, gut durchlässig und steinfrei, da Steine die Wurzel verformen. Bringen Sie niemals frischen Mist aus, da er die Wurzel zum Gabeln bringt.
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Methode: dünn direkt an Ort und Stelle säen, nur 1 cm tief. Säen Sie jeweils nur wenig, dafür alle zwei Wochen: Das ist deutlich effektiver als eine große einmalige Aussaat, bei der alles gleichzeitig erntereif wird. Siehe wie man Samen aussät.
Pflegetipps:
- Vereinzeln Sie auf 4 cm Abstand, wenn die Aussaat zu dicht steht: Stehen Radieschen zu eng, bilden sie Blätter statt Wurzeln.
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Der entscheidende Punkt: häufig gießen und den Boden niemals austrocknen lassen. Ein durstiges Radieschen wird scharf, faserig und hohl – das ist die häufigste Ursache für Misserfolge.
Ernte-Tipps:
- Jung und ohne Verzögerung ernten: Nach dem optimalen Zeitpunkt wird die Wurzel innerhalb weniger Tage hohl und schwammig.
- Das Grün wird nicht weggeworfen: Es eignet sich hervorragend für Suppen und Pestos.
Günstige Kombinationen:
- Zusammen mit der Karotte gesät, keimt es schnell und markiert die Reihe – ein alter Trick: Die Radieschen werden geerntet, bevor die Karotten Platz benötigen. Vermeiden Sie die Nähe zu Gurken und Zucchini. Siehe Mischkultur im Gemüsegarten.
Nutzen für die Biodiversität:
- Wenn man es blühen lässt, bildet es weiß- bis lilafarbene Blüten, die häufig von Bienen und Schwebfliegen besucht werden. Deren Larven fressen Blattläuse.
- Die grünen, knackigen und pfeffrigen Schoten kann man übrigens roh essen – ein weiterer Grund, es blühen zu lassen.
Verwendung:
- Roh mit etwas Salz, mit Butter auf Brot, im Salat oder als Pickles. Das Grün für Suppen oder Pesto, die rohen Schoten zum Aperitif.
Eigenes Saatgut gewinnen:
Lassen Sie einige Pflanzen blühen und anschließend ihre prallen Schoten bilden. Ernten Sie diese, sobald sie gut trocken sind, und enthülsen Sie sie. Achtung: Raphanus sativus kreuzt sich untereinander. Isolieren Sie Ihre Samenträger von anderen Radieschen. Siehe eigenes Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie aus, wobei der Respekt vor dem Lebendigen unser Leitgedanke ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimrate geprüft, sorgfältig sortiert und ohne jegliche chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnern wieder in die Lage zu versetzen, Jahr für Jahr eigenes Saatgut auszusäen – Saatgut, das ihnen wirklich gehört.
Die erste und schnellste Ernte der Saison im Gemüsegarten.