Levisticum officinale
Liebstöckel, Bergkraut, ewiger Sellerie, Maggikraut: Dieser letzte Spitzname sagt alles. Schon ein einziges zerknittertes Blatt verströmt ein Aroma, das dem berühmten Flüssiggewürz so nahekommt, dass man die Pflanze sofort erkennt – obwohl die Marke nie Liebstöckel enthalten hat. Eine kräftige, ausdauernde und unverwüstliche Gewürzpflanze.
Eigenschaften:
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Sehr kräftiges Aroma: ähnelt Sellerie, ist aber deutlich intensiver und sollte sparsam verwendet werden.
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Große Staude: Während der Blüte wird sie bis zu 2 Meter hoch und treibt viele Jahre lang jeden Frühling erneut aus.
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Vollständig essbar: Blätter, Stängel, Samen und sogar die Wurzeln können verwendet werden.
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Sät sich leicht selbst aus: Einmal etabliert, erhält sie sich von allein.
Aussaat:
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Standort: sonnig bis halbschattig; in warmen Regionen eignet sich Halbschatten besonders gut.
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Boden: tiefgründig, nährstoffreich, frisch und gut durchlässig. Als Starkzehrer freut sich die Pflanze über Kompost und einen Boden, der im Sommer nicht austrocknet. Da ihre Wurzel tief in die Erde wächst, sollten Sie den Boden vor der Aussaat gründlich tiefgründig lockern.
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Methode: Die Samen verlieren schnell ihre Keimfähigkeit, säen Sie sie daher frisch aus. Säen Sie im Frühjahr oder Spätsommer oberflächlich oder nur ganz dünn bedeckt aus: Sie benötigen Licht. Eine Kältephase verbessert die Gleichmäßigkeit des Auflaufens. Siehe So säen Sie Ihre Samen aus.
Pflanzung:
- Planen Sie ausreichend Platz ein: Eine ausgewachsene Pflanze nimmt leicht 1 Meter Durchmesser ein und wird in Blüte über 1,50 m hoch. Pflanzen Sie sie in den hinteren Bereich des Kräuterbeets, wo sie kleinere Pflanzen nicht beschattet.
Pflege:
- Gießen Sie bei Trockenheit und mulchen Sie die Pflanze. Schneiden Sie die trockenen Stängel am Ende des Winters zurück.
- Tipp: Schneiden Sie die Blütenstängel gleich nach ihrem Erscheinen ab, wenn Sie die Bildung zarter Blätter fördern möchten.
Ernte:
- Ernten Sie die jungen Blätter nach und nach vom Frühjahr bis zum Herbst. Sie lassen sich sehr gut einfrieren und auch trocknen, wobei sie den größten Teil ihres Aromas behalten.
Günstige Kombinationen:
Bedeutung für die Biodiversität:
- Ihre großen gelben Dolden sind wahre Landeplätze für Schwebfliegen, nützliche Helfer, deren Larven Blattläuse verschlingen – einen Liebstöckel blühen zu lassen bedeutet, für sie eine Versorgungsstation einzurichten.
- Wie alle Doldenblütler ist sie eine Wirtspflanze für die Raupen des Schwalbenschwanzes.
Verwendung:
- Blätter und Stängel für Suppen, Brühen, Eintöpfe und Salate; Samen als Gewürz; die Wurzel als Gemüse. Da das Aroma sehr kräftig ist, beginnen Sie mit kleinen Mengen. Siehe unsere essbaren Stauden.
Eigene Samen ernten:
Lassen Sie eine Dolde vollständig ausreifen und ernten Sie die Samen, sobald sie braun werden. Säen Sie sie schnell aus, da ihre Keimfähigkeit kaum länger als eine Saison erhalten bleibt. Liebstöckel sät sich übrigens gern selbst aus. Siehe Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie aus, wobei der respektvolle Umgang mit der Natur unser Leitgedanke ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, prüfen ihre Keimrate, sortieren und verpacken sie sorgfältig – ganz ohne chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in der Lage sein, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Eine einzige Pflanze, um all Ihre Brühen jahrelang zu verfeinern.