Capsicum annuum
Cayennepfeffer, Cayennepfeffer, langer roter Chili: Obwohl er den Namen der Hauptstadt Guyanas trägt, stammt er aus dem Amazonasbecken und verbreitete sich über Handelswege in der ganzen Welt. Er ist der weltweit am häufigsten angebaute Chili und findet sich ebenso in Tabasco wie in Harissa oder Currys.
Eigenschaften:
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Lange, dünne Früchte: 10 bis 12 cm lang, spitz zulaufend und von Grün zu leuchtendem Rot wechselnd.
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Anhaltende Schärfe: 30.000 bis 50.000 Scoville-Einheiten – ausgesprochen scharf, ohne die extremsten Werte zu erreichen.
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Sehr ertragreich: Eine Pflanze liefert problemlos genug für einen Jahresvorrat zum Trocknen.
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Hervorragend zum Trocknen geeignet: die Referenzsorte für Chilipulver.
Vorsichtsmaßnahmen:
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Tragen Sie beim Umgang mit den Früchten Handschuhe, sowohl frisch als auch getrocknet. Capsaicin haftet an der Haut und lässt sich nicht mit Wasser abwaschen: Ein späterer Kontakt mit den Augen verursacht schmerzhafte Reizungen.
- Waschen Sie Ihre Hände mit Seife und Öl statt nur mit Wasser – Capsaicin ist fettlöslich.
- Schützen Sie sich beim Mahlen der getrockneten Früchte: Chilipulver reizt Augen und Atemwege stark. Halten Sie Früchte und Samen von Kindern fern.
Aussaat:
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Standort: volle Sonne und Wärme, vor Wind geschützt.
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Boden: reich an organischer Substanz, locker und gut durchlässig. Staunässe, die zum Verfaulen der Wurzeln führt, wird nicht vertragen.
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Methode: Säen Sie von Februar bis April unter geschützten Bedingungen bei 20–25 °C – unter 18 °C keimen die Samen nicht. Eine Direktsaat ins Freiland nach den letzten Frösten wäre viel zu spät, damit die Früchte noch ausreifen. Rechnen Sie mit einer Keimdauer von 2 bis 3 Wochen. Siehe wie man Samen aussät.
Pflanzung:
- Pflanzen Sie um, sobald die Nächte über 12 °C bleiben, mit einem Abstand von 50 cm. Anders als bei Tomaten sollten Sie den Stängel nicht eingraben: Chilipflanzen bilden keine Adventivwurzeln, und der eingegrabene Wurzelhals fault.
- Stützen Sie die Pflanze leicht ab: Die mit langen Früchten beladenen Zweige neigen sich nach unten.
Pflege:
- Halten Sie den Boden leicht feucht, aber nicht zu nass. Mulchen Sie, um den Bewässerungsaufwand zu verringern.
- Tipp: Leichter Wasserstress am Ende der Kultur erhöht den Capsaicingehalt der Früchte.
- Bringen Sie den Topf vor den ersten Frösten ins Haus: Der Chili ist mehrjährig und kann im Wintergarten mehrere Jahre lang Früchte tragen.
Ernte:
- Ernten Sie mit Handschuhen, sobald die Früchte leuchtend rot und fest sind. Zum Trocknen: Fädeln Sie die Früchte zu einer Kette auf und hängen Sie sie an einem trockenen, luftigen Ort auf oder trocknen Sie sie bei niedriger Temperatur im Dörrautomaten. Sobald sie spröde sind, können sie zu Pulver gemahlen werden.
Günstige Kombinationen:
Nutzen für die Biodiversität:
- Seine weißen Blüten werden den ganzen Sommer über von Bienen und Hummeln besucht.
- Capsaicin wirkt nicht auf Vögel, denen der entsprechende Rezeptor fehlt. Dies ist eine Strategie der Pflanze, um Säugetiere fernzuhalten, die die Samen zermahlen, und stattdessen Vögel anzulocken, die sie unbeschädigt verbreiten.
Verwendung:
- Frisch, getrocknet oder als Pulver in der afrikanischen, kreolischen und asiatischen Küche. Grundlage von Tabasco und Harissa. Passt zu Fleisch, Fisch und Gemüse – und, überraschenderweise, auch zu dunkler Schokolade.
Eigene Samen ernten:
Öffnen Sie eine vollständig rote Frucht mit Handschuhen, entnehmen Sie die Samen, spülen Sie sie ab und trocknen Sie sie flach ausgebreitet. Achtung: Chilis kreuzen sich leicht mit benachbarten Sorten. Isolieren Sie daher Ihre Samenträger. Siehe Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie aus, wobei der Respekt vor allem Lebendigen im Mittelpunkt steht. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und ohne chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr ihre eigenen Samen auszusäen – Samen, die wirklich ihnen gehören.
Der vielseitigste Chili und am einfachsten zu trocknen.