Brassica rapa var. japonica
Mizuna, japanischer Senf, Mizuna-Kohl, Kyona: Sein Name bedeutet auf Japanisch wörtlich „Wassergemüse“ und bezieht sich auf seinen traditionellen Anbau in den überfluteten Reisfeldern der Region Kyoto. Seine fein eingeschnittenen, fast spitzenartigen Blätter verleihen Wintersalaten eine milde Senfnote und eine einzigartige Textur.
Eigenschaften:
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Gezacktes Laub: fein eingeschnittene Blätter in einer dichten, für Salate sehr dekorativen Rosette.
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Milder Senfgeschmack: eine leichte Schärfe, deutlich milder als die von Rucola.
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Sehr robust: widersteht Temperaturen bis -12 °C und ist damit ein echter Wintersalat.
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Schnelles Wachstum: Ernte etwa 6 Wochen nach der Aussaat.
Aussaat-Tipps:
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Standort: sonnig bis halbschattig. Mizuna ist hitzeempfindlich, was zu vorzeitigem Schossen führt.
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Boden: frisch und gut drainiert. Mizuna ist anspruchslos und gedeiht in jeder Art von Gartenboden, doch eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit bleibt entscheidend.
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Methode: direkt an Ort und Stelle 1 cm tief aussäen. Ab Mai für eine Sommerernte, vor allem aber im Spätsommer (Ende August) für eine Winterernte – in diesem Zeitraum liefert Mizuna die besten Ergebnisse. Siehe So säen Sie Ihre Samen aus.
Pflege-Tipps:
- Auf 20 cm vereinzeln, damit sich die Rosette entwickeln kann. Regelmäßig gießen und mulchen, um den Boden frisch zu halten.
- Ein Insektenschutznetz schützt vor Erdflöhen, die junge Kreuzblütler besonders gern befallen.
Ernte-Tipps:
- Die äußeren Blätter nach und nach pflücken und das Herz unversehrt lassen: Die Rosette treibt erneut aus und produziert über Monate. Mizuna wird geschnitten, nicht ausgerissen.
- Junge Blätter für Salate ernten, größere zum Kochen verwenden.
Günstige Kombinationen:
Nutzen für die Biodiversität:
- Ihr winterliches Laub bildet eine schützende Pflanzendecke, wenn der Gemüsegarten leer ist, und schützt den Boden sowie die Kleinstlebewesen.
- Wenn die Pflanze im Frühjahr blühen darf, bildet sie gelbe, sehr nektarreiche Blütentrauben, die für die ersten Bienen besonders wertvoll sind.
Verwendung:
- Junge Blätter roh im Salat, pur oder gemischt – ihre feine Blattform macht den besonderen Effekt aus. Größere Blätter im Wok anbraten, in Misosuppe oder japanischen Brühen verwenden und erst am Ende der Garzeit hinzufügen.
Eigenes Saatgut gewinnen:
Lassen Sie im Frühjahr eine Pflanze zur Samenreife kommen: Sie bildet lange Schoten, die braun und trocken geerntet werden. Achtung: Brassica rapa kreuzen sich leicht untereinander (Rüben, Pak Choi, Tatsoi). Isolieren Sie daher Ihre Samenträgerpflanze. Siehe Eigenes Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unsere Samen an und selektieren sie mit dem Respekt vor dem Leben als Leitgedanken. In der Nähe der Vulkane der Auvergne wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, prüfen ihre Keimfähigkeit, sortieren und verpacken sie sorgfältig – ganz ohne chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr ihr eigenes Saatgut aus wirklich ihnen gehörenden Samen zu gewinnen.
Der japanische Wintersalat mit Spitzenblättern – unkompliziert und wunderschön.