Valeriana officinalis
Echter Baldrian, Katzenkraut, Sankt-Georgs-Kraut, Allheilmittel: Die Vielfalt seiner volkstümlichen Namen zeugt von der Bedeutung, die er seit dem Mittelalter in den Kräutergärten hatte. Sein Beiname „Katzenkraut“ ist durchaus berechtigt: Der Geruch seiner Wurzeln übt auf Katzen eine ähnliche Faszination aus wie Katzenminze, sodass die jungen Pflanzen manchmal vor ihren Angriffen geschützt werden müssen.
Merkmale:
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Hohe, schlanke Staude: Sie erreicht eine Höhe von 1 bis 1,50 m und trägt im Juni und Juli Dolden mit kleinen weißrosa Blüten.
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Sehr winterhart: Sie ist gut frostverträglich und benötigt nach dem Anwachsen nur wenig Pflege.
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Wildblumencharakter: Ihr natürlicher Wuchs verleiht Beeten und Teichrändern eine ländliche Note.
Aussaat-Tipps:
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Standort: Am besten im Halbschatten oder in voller Sonne, wenn der Boden dauerhaft feucht bleibt.
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Boden: Frisch bis feucht, tiefgründig und reich an organischer Substanz – diese Pflanze wächst an Ufern und auf feuchten Wiesen und verträgt keine Trockenheit. Eine Kompostgabe und eine dicke Mulchschicht tun ihr gut, anders als den meisten Stauden in diesem Katalog.
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Methode: Die Samen benötigen eine Kälte-Stratifikation und verlieren schnell ihre Keimfähigkeit: Säen Sie sie frisch im Frühjahr oberflächlich aus, da sie zum Keimen Licht benötigen.
Pflanz-Tipps:
- Pflanzen Sie ihn im hinteren Bereich des Beets oder am Rand eines Gewässers mit einem Abstand von 50 cm: Der Horst wird sehr voluminös.
- Schützen Sie junge Pflanzen mit einem Drahtgitter, wenn Katzen den Garten besuchen: Sie rollen sich gern darauf und können die Pflanzen zerstören.
Pflegetipps:
- Halten Sie den Boden durch regelmäßiges Gießen im Sommer und eine gute Mulchschicht frisch. Schneiden Sie die Stängel nach der Blüte zurück.
Bedeutung für die Biodiversität:
- Seine großen weißen Blütendolden werden häufig von Schmetterlingen, Schwebfliegen und zahlreichen kleinen Bestäubern mit kurzer Zunge besucht.
- Er lockt außerdem Katzen aus der Nachbarschaft an, die sich gern in seinem Laub wälzen – eine bei Katzenhaltern gut bekannte Eigenschaft, weshalb manche ihn gezielt für ihre Tiere anbauen.
Verwendung:
- Eine bedeutende Heilpflanze der europäischen Arzneikunde, die seit der Antike traditionell verwendet wird. Siehe unsere Heilpflanzen zur Aussaat.
- Die getrockneten Wurzeln werden auch zur Herstellung von Katzenspielzeug und Katzenkissen verwendet.
Eigenes Saatgut ernten:
Die mit einem federartigen Schirmchen versehenen Samen fliegen bei Reife davon: Beobachten Sie die verblühten Dolden und schneiden Sie sie ab, sobald sie braun werden, bevor die Samen verstreut werden. Lassen Sie sie anschließend in einer Papiertüte trocknen. Säen Sie sie bald aus, da sie nur kurz lagerfähig sind. Siehe Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unser Saatgut an und wählen es aus, wobei der respektvolle Umgang mit der Natur stets im Mittelpunkt steht. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig gereinigt und ohne chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Saatgut auszusäen, das wirklich ihnen gehört.
Verleihen Sie Ihrem Garten mit diesen Samen des Echten Baldrians eine wilde, ländliche Note.