Brassica oleracea var. botrytis „Natalino“
Romanesco-Kohl Natalino, Romanesco-Brokkoli, römischer Blumenkohl: Sein zartgrüner Kopf ist ebenso ein mathematisches Kuriosum wie ein Gemüse. Jede Röschenknospe reproduziert die Form des Ganzen in Spiralen, die der Fibonacci-Folge folgen – eine natürliche Fraktale und das einzige Gemüse, das man vor dem Essen erst einmal betrachtet.
Eigenschaften:
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Spektakuläre Geometrie: zartgrüner, kegelförmiger Kopf mit Fraktalspiralen.
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Feiner, süßer Geschmack: zwischen Brokkoli und Blumenkohl, ohne Bitterkeit.
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Alte italienische Sorte, die an französischen Marktständen noch selten zu finden ist.
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Herbsternte: Sie verlängert die Kohlsaison bis zu den ersten Frösten.
Aussaat:
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Standort: sonnig.
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Boden: reich an organischer Substanz, frisch, tiefgründig und gut durchlässig. Wie alle Blumenkohle ist er sehr nährstoffhungrig: Eine großzügige Gabe von gut verrottetem Kompost ist unerlässlich. Vermeiden Sie den Anbau an einem Ort, an dem in den vergangenen drei Jahren eine Kohlpflanze gewachsen ist.
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Methode: Säen Sie von März bis Juni in der Anzuchtbeet, bedecken Sie die Samen vor dem Gießen mit 2 cm Erde. Siehe wie man Samen aussät.
Pflanzung:
- Pflanzen Sie 5 bis 6 Wochen später um, sobald sich einige Blätter entwickelt haben, und halten Sie einen Abstand von 60 cm ein. Pflanzen Sie die Setzlinge bis zu den ersten Blättern ein und häufeln Sie den Fuß an.
Pflege:
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Der kritische Punkt: Gießen Sie häufig und regelmäßig, da Romanesco Trockenheit nicht verträgt. Ein einziger Trockenstress kann dazu führen, dass der Kopf winzig bleibt oder sich gar nicht bildet. Mulchen Sie reichlich.
- Ein direkt nach der Pflanzung angebrachtes Insektenschutznetz hält Kohlweißling und Kohlfliege ohne Behandlung fern.
Ernte:
- Ernten Sie, sobald der Kopf gut ausgebildet ist und die Spiralen deutlich zu erkennen sind, bevor sich die Röschen zu öffnen beginnen. Anders als weißen Blumenkohl müssen Sie ihn nicht mit Blättern abdecken: Seine grüne Farbe leidet nicht unter der Sonne.
- Auch die Blätter können wie Mangold zubereitet werden.
Günstige Kombinationen:
Nutzen für die Biodiversität:
- Ein zur Blüte ausgereifter Kopf entwickelt einen riesigen, gelben und äußerst bienenfreundlichen Blütenstand – wenn Ihnen einer entgeht, lassen Sie ihn lieber blühen, statt ihn herauszureißen.
- Der Anbau seltener alter Sorten trägt unmittelbar zum Erhalt der Kulturpflanzenvielfalt bei.
Verwendung:
- Gedämpft oder als ganze Röschen geröstet, um seine Geometrie zu bewahren, als Gratin, samtige Suppe oder roh zum Aperitif. Vermeiden Sie das Kochen in viel Wasser, da der Romanesco dadurch weich wird und sein Muster verliert.
Eigenes Saatgut gewinnen:
Lassen Sie einen Kopf zur Blüte ausreifen und anschließend Schoten bilden, die Sie braun und trocken ernten. Achtung: Brassica oleracea kreuzen sich sehr leicht untereinander. Isolieren Sie Ihre Samenträgerpflanze von anderen Kohlpflanzen. Siehe eigenes Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage – Permakultur bauen wir unser Saatgut an und wählen es aus, wobei der respektvolle Umgang mit der Natur unser Leitgedanke ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig gereinigt und verpackt werden – ganz ohne chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Saatgut auszusäen, das wirklich ihnen gehört.
Eine essbare Fraktale für den eigenen Gemüsegarten.