Brassica napus var. napobrassica
Steckrübe, Kohlrübe, schwedische Rübe, gelbe Rübe: Als natürliche Kreuzung aus Grünkohl und Rübe entstanden, ist sie ein Wintergemüse, das zu Unrecht mit den Jahren der Entbehrung verbunden wird. Ihr gelbes Fleisch ist tatsächlich mild und leicht süßlich – besonders nach den ersten Frösten, die ihren Geschmack deutlich verbessern.
Eigenschaften:
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Einzigartiger Geschmack: zwischen Kohl und Rübe, mild und leicht süßlich.
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Wintergemüse: Sie wächst, wenn im Gemüsegarten wenig geerntet wird, und lässt sich lange lagern.
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Sehr robust: Sie verträgt Frost problemlos und kann im Boden bleiben.
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Einfacher Anbau: Sie ist anspruchslos und benötigt vor allem eine regelmäßige Wasserversorgung.
Aussaat:
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Standort: sonnig.
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Boden: tiefgründig, frisch, nährstoffreich und gut durchlässig. Vermeiden Sie frischen Mist, der zu verzweigten Wurzeln führt, und verwenden Sie stattdessen gut verrotteten Kompost. Bauen Sie sie nicht dort an, wo in den vorangegangenen Jahren bereits ein anderes Kreuzblütlergewächs gewachsen ist.
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Methode: Säen Sie von März bis April in einem Anzuchtbeet 1 cm tief aus oder im Mai direkt ins Freiland. Siehe wie man Samen aussät.
Pflanzung:
- Pikieren Sie ab Mai, sobald die Jungpflanze 15 cm groß ist oder drei bis vier Blätter trägt, mit einem Abstand von 30 bis 40 cm: Die Wurzel wird umfangreich.
Pflege:
- Halten Sie den Boden leicht feucht, aber vermeiden Sie Staunässe, um Wurzelfäule vorzubeugen. Mulchen Sie den Fuß der Pflanzen.
- Eine regelmäßige Wasserversorgung ist entscheidend: Trockenheit macht das Fleisch faserig und bitter.
Ernte:
- Ernten Sie ab Oktober, idealerweise nach den ersten Frösten: Die Kälte wandelt Stärke in Zucker um und mildert den Geschmack erheblich. Das macht den entscheidenden Unterschied.
- Den ganzen Winter über lässt sie sich im Keller in leicht feuchtem Sand lagern oder kann in milden Regionen im Boden bleiben.
Günstige Kombinationen:
- Sie verträgt sich gut mit Erbsen, Bohnen und Salat. Vermeiden Sie die Nähe anderer Kreuzblütler, mit denen sie sich die Schädlinge teilt. Siehe Mischkultur im Gemüsegarten.
Bedeutung für die Biodiversität:
- Ihr winterliches Vorhandensein im Gemüsegarten sorgt dort für eine Pflanzendecke, wo der Boden sonst unbedeckt wäre, und schützt ihn vor Auswaschung.
- Wenn man sie im zweiten Jahr blühen lässt, bildet sie Trauben aus gelben, sehr nektarreichen Blüten, die im zeitigen Frühjahr besonders wertvoll sind.
Verwendung:
- In wärmenden Suppen und Eintöpfen, im Ofen geröstet in Würfeln, wo sie schön karamellisiert, als mit Kartoffeln vermischtes Püree oder roh gerieben im Salat. Die Blätter lassen sich wie Spinat zubereiten.
Eigenes Saatgut gewinnen:
Als zweijährige Pflanze bildet sie im zweiten Jahr Samen: Lassen Sie einige Wurzeln über den Winter im Boden, und ernten Sie anschließend die braunen, trockenen Schoten. Achtung: Sie kreuzt sich mit Raps und wilden Rüben. Siehe Saatgut aufbewahren.
Unser Engagement für Qualität: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen und selektieren wir unser Saatgut mit dem Respekt vor dem Leben als Leitgedanken an. In der Nähe der Vulkane der Auvergne wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und ohne chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtnern die Fähigkeit zurückzugeben, Jahr für Jahr Saatgut auszusäen, das wirklich ihnen gehört.
Ein Wintergemüse, das es neu zu entdecken gilt und nach den Frösten besonders gut schmeckt.