Lepidium sativum
Gartenkresse, echte Kresse, Pfefferkraut: Im Gegensatz zur Brunnenkresse benötigt sie kein fließendes Wasser – sie wächst im Freiland, im Topf und sogar auf einfacher feuchter Watte. Sie ist die schnellste Kultur überhaupt: Die ersten Keimlinge können bereits zehn Tage nach der Aussaat geknabbert werden.
Eigenschaften:
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Scharfer Geschmack: kräftig und pfeffrig verfeinert sie Salate, Butterbrote und Suppen.
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Extrem schneller Anbau: Ernte bereits 10 bis 15 Tage nach der Aussaat möglich.
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Kein fließendes Wasser erforderlich: Anders als Brunnenkresse kann sie überall angebaut werden.
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Ideal für Kinder: Ihre spektakuläre Keimung auf Watte macht sie zur perfekten pädagogischen Kultur.
Aussaat-Tipps:
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Standort: Sonne oder Halbschatten – im Hochsommer eignet sich Halbschatten besonders gut.
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Boden: frisch, humos, ausreichend nährstoffreich und gut durchlässig. Gleichmäßige Feuchtigkeit ist der einzige wirklich wichtige Punkt: Trocknet der Boden aus, schießt die Kresse sofort in die Höhe.
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Methode: Von März bis August dicht aussäen, oberflächlich oder nur leicht mit Erde bedeckt, im Freiland, im Topf oder auf einem feuchten Wattebett. Alle zwei Wochen zeitversetzt aussäen: Die Kultur wächst so schnell, dass es besser ist, häufig kleine Mengen auszusäen. Siehe wie man Samen aussät.
Pflege-Tipps:
- Ständig feucht halten – das ist die einzige Anforderung. Wenn Sie die Kresse als junge Sprossen ernten, ist kein Vereinzeln erforderlich.
Ernte-Tipps:
- Schneiden Sie die Triebe mit einer Schere direkt über dem Substrat ab, sobald sie 5 bis 8 cm hoch sind. Verzehren Sie sie möglichst schnell, da sie sich schlecht lagern lassen.
- Im Freiland können Sie die Pflanzen weiterwachsen lassen und einige Wochen lang nach und nach Blätter ernten.
Günstige Kombinationen:
- Durch ihr extrem schnelles Wachstum eignet sie sich hervorragend als Zwischenkultur zwischen langsamer wachsenden Gemüsesorten oder zum Markieren einer Reihe. Vermeiden Sie die Aussaat nach anderen Kreuzblütlern. Siehe günstige Kombinationen im Gemüsegarten.
Nutzen für die Biodiversität:
- Lassen Sie einige Pflanzen blühen: Ihre kleinen weißen Blüten werden von Bienen und Schwebfliegen besucht.
- Sie nutzt freie Flächen im Gemüsegarten sinnvoll, anstatt die Erde zwischen zwei Kulturen unbedeckt zu lassen.
Verwendung:
- Roh und erst kurz vor dem Servieren geschnitten: auf Butterbroten, hart gekochten Eiern, Salaten und kalten Suppen. Beim Kochen verliert sie ihre gesamte Schärfe – geben Sie sie erst nach dem Ausschalten der Hitze hinzu.
Eigenes Saatgut gewinnen:
Lassen Sie einige Pflanzen blühen und anschließend ihre kleinen, flachen, runden Schötchen bilden. Ernten Sie sie vollständig trocken und zerreiben Sie sie über einem Gefäß. Siehe Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unser Saatgut an und wählen es aus, wobei der respektvolle Umgang mit allem Lebendigen unser Leitgedanke ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und ohne jegliche chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Saatgut auszusäen, das wirklich ihnen gehört.
Zehn Tage von der Aussaat bis auf den Teller: die schnellste Kultur im Gemüsegarten.