Amaranthus caudatus
Fuchsschwanz-Amarant, Mönchsgeißel, Eifersucht, kiwicha: Seine langen, leuchtend roten Blütenstände hängen in geschmeidigen Rispen herab – daher der klösterliche Beiname „Geißel“. Als heiliges Getreide der Inkas wurde der Amarant von den Konquistadoren wegen seiner rituellen Bedeutung verboten – heute wird er sowohl wegen seiner nahrhaften Samen als auch wegen seiner Schönheit wiederentdeckt.
Eigenschaften:
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Spektakuläre Blütenstände: lange, herabhängende Ähren in intensivem Rot, den ganzen Sommer über bis zum ersten Frost.
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Üppiger Wuchs: 1 bis 1,50 Meter hoch, mit üppigem Laub, das Beete strukturiert.
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Doppelte Verwendung: herausragende Zierpflanze und essbare, proteinreiche Samen.
Aussaat-Tipps:
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Standort: volle Sonne und Wärme.
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Boden: locker, gut drainiert und eher nährstoffreich. Die Pflanze schätzt einen gut versorgten Boden, verträgt aber nach dem Anwachsen auch gewöhnliche Böden und Trockenheit. Wichtig: Warten Sie, bis sich der Boden erwärmt hat – Kälte verträgt sie schlecht.
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Methode: Keine Stratifikation erforderlich. Säen Sie im Frühjahr nach den letzten Frösten direkt ins Freiland und bedecken Sie die winzigen Samen nur ganz leicht, oder säen Sie ab April in Töpfe unter Schutz. Siehe wie man Samen aussät.
Pflegetipps:
- Auf 40 cm Abstand ausdünnen. Mäßig gießen. An windigen Standorten kann eine Stütze sinnvoll sein, da die mit Blütenständen beladenen Stängel schwer werden.
Ernte-Tipps:
- Für die Samenernte warten, bis die Ähren trocken sind und sich bei Berührung erste Samen lösen. Dann abschneiden und über einem Tuch ausschütteln. Pro Pflanze sind mehrere Tausend Samen möglich.
- Für Trockensträuße die Blütenstände in voller Farbpracht schneiden und kopfüber im Schatten aufhängen.
Förderliche Kombinationen:
Nutzen für die Biodiversität:
- Seine unzähligen kleinen, in Ähren gebündelten Blüten locken den ganzen Sommer über Bienen und Schwebfliegen an.
- Seine Samen bieten Körnerfressern im Herbst reichlich Nahrung: Lassen Sie einige Blütenstände stehen – Stieglitze und Grünlinge laben sich daran.
Verwendung:
- Für Beete, hintere Beetbereiche und Sträuße, frisch oder getrocknet, wobei die Blütenstände ihre Farbe lange bewahren.
- Die glutenfreien, proteinreichen Samen lassen sich wie Quinoa zubereiten oder in der Pfanne aufpoppen. Die jungen Blätter können wie Spinat gegessen werden. Siehe unsere wiederzuentdeckenden essbaren Pflanzen.
Symbolik:
Sein Name leitet sich vom griechischen amarantos ab, „der nicht verwelkt“: Seit der Antike symbolisiert der Amarant Unsterblichkeit und ewige Liebe. Als heiliges Getreide der Inkas und Azteken nahm er in ihren Ritualen eine zentrale Stellung ein.
Eigenes Saatgut gewinnen:
Lassen Sie einige Blütenstände vollständig an der Pflanze ausreifen. Reiben Sie sie anschließend über einem Gefäß zwischen den Händen und pusten Sie vorsichtig, um die Samen von den Spelzen zu trennen. Eine einzige Pflanze liefert Ihnen genug Saatgut, um über viele Jahre hinweg erneut auszusäen. Siehe Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage – Permakultur bauen wir unsere Samen an und wählen sie mit dem Respekt vor dem Lebendigen als Leitgedanken aus. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, testen sie auf ihre Keimfähigkeit, sortieren und verpacken sie sorgfältig und verzichten vollständig auf chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr eigenes Saatgut auszusäen.
Eine spektakuläre Pflanze für den Garten und eine nahrhafte Bereicherung für den Teller: Säen Sie den Fuchsschwanz-Amarant.