Thuja plicata
Riesen-Lebensbaum, Riesen-Lebensbaum des Westens, Rote Western Red Cedar (nicht mit den echten Zedern zu verwechseln), Lobb-Lebensbaum: Dieser Baum ist der „Lebensbaum“ der Völker an der nordamerikanischen Pazifikküste, die wirklich alles aus ihm herstellten – Einbaumkanus, Langhäuser, Totempfähle, Seile und aus Rinde gewebte Kleidung. Sein fäulnisbeständiges Holz erklärt diese zentrale Bedeutung.
Merkmale:
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Schnelles Wachstum: 30 bis 60 cm pro Jahr in gemäßigtem Klima, unter günstigen Bedingungen bis zu 50 Meter hoch.
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Immergrünes Laub: glänzend grüne, sehr dichte Schuppen, die beim Zerreiben einen balsamischen Duft verströmen.
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Fäulnisbeständiges Holz: von Natur aus ohne Behandlung verrottungsfest und daher im Außenbereich sehr geschätzt.
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Sehr winterhart: verträgt Temperaturen bis -25 °C.
Vorsichtsmaßnahmen:
- Sein Laub ist nicht essbar und kann bei längerem Kontakt Hautreizungen verursachen: Tragen Sie bei starkem Heckenschnitt Handschuhe.
- Berücksichtigen Sie seine ausgewachsene Größe und sein schnelles Wachstum: Als Hecke benötigt er einen regelmäßigen jährlichen Schnitt, damit er beherrschbar bleibt.
Aussaat-Tipps:
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Standort: volle Sonne bis Halbschatten.
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Boden: leicht, durchlässig, eher sauer bis neutral und vor allem frisch bleibend – er stammt aus den regenreichen Wäldern des Pazifikraums und schätzt eine hohe Luftfeuchtigkeit. Einmal etabliert, verträgt er Trockenheit gut, leidet jedoch in den ersten Jahren unter sehr trockenen Sommern.
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Methode: Eine Kaltstratifikation von 30 bis 60 Tagen ist erforderlich. Säen Sie anschließend im Frühjahr oder Herbst oberflächlich oder nur leicht bedeckt in Töpfe oder in der Baumschule.
Pflanz-Tipps:
- Pikieren Sie die Pflanzen in voller Sonne oder im Halbschatten. In einer Hecke beträgt der Pflanzabstand 80 cm bis 1 m; als Solitär sollten Sie großzügig Platz einplanen.
Pflege-Tipps:
- Im ersten Jahr regelmäßig gießen; danach ist er sehr trockenheitsverträglich.
- Für eine dichte Hecke ein- bis zweimal jährlich schneiden. Schneiden Sie niemals in kahles altes Holz: Anders als die Eibe treibt er daraus nicht wieder aus.
Günstige Kombinationen:
- Unter seinem Schirm gedeihen gut schatten- und frischigkeitsliebende Unterholzpflanzen: Farne, Heidekraut oder Roter Fingerhut.
Nutzen für die Biodiversität:
- Sein sehr dichtes, immergrünes Laub bietet Vögeln einen geschätzten Winterschutz und Nistplätze, während laubabwerfende Hecken kahl sind.
- Als Windschutz schafft er ein geschütztes Mikroklima, von dem der gesamte dahinterliegende Garten profitiert.
Verwendung:
- Immergrüne Hecken, Sichtschutz, Windschutz oder Solitärpflanze. Sein fäulnisbeständiges, leichtes und duftendes Holz wird für Fassadenverkleidungen, Terrassen und Gartenmöbel geschätzt.
Symbolik:
Als heiliger Baum der indigenen Völker des amerikanischen Nordwestens, die ihn wörtlich „Lebensbaum“ nennen, steht er für Schutz, Reinigung und Widerstandskraft.
Eigenes Saatgut ernten:
Ernten Sie die kleinen aufrecht stehenden Zapfen, sobald sie im Herbst braun werden, noch bevor sie sich öffnen, und lassen Sie sie anschließend an einem warmen Ort trocknen: Ihre Schuppen spreizen sich von selbst und geben die geflügelten Samen frei. Siehe Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unser Saatgut an und wählen es mit dem Respekt vor dem Leben als Leitgedanken aus. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, entscheiden wir uns für samenfeste, nicht hybride Sorten, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und ohne jegliche chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Saatgut auszusäen, das wirklich ihnen gehört.
Der Verkauf ist Hobbygärtnern vorbehalten, die Qualität und Authentizität suchen.