Capsicum annuum
Kaschmir-Chili, Kashmiri mirch: In der indischen Küche nimmt er einen besonderen Platz ein. Man verwendet ihn nicht, um Schärfe zu erzeugen, sondern zum Färben – er verleiht Tandoori-Hähnchen und Rogan Josh ihr tiefes Rot, ohne das Gericht ungenießbar scharf zu machen. Eine milde Sorte, deren ganzer Wert in ihrer Farbe liegt.
Eigenschaften:
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Intensives Rot: Sein hoher Pigmentgehalt macht ihn zu einem bemerkenswerten natürlichen Farbstoff.
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Mild: Nur 1.000 bis 2.000 Scoville-Einheiten – eine leichte Schärfe, für alle geeignet.
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Schmale, runzelige Früchte: 6 bis 8 cm lang, mit einer eher dünnen Schale, die leicht trocknet.
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Gewürzpaprika-Sorte: Getrocknet und gemahlen entfaltet er sein volles Potenzial.
Vorsichtsmaßnahmen:
- Auch wenn er mild ist, enthält er Capsaicin: Vermeiden Sie es, sich nach dem Umgang mit den Früchten in die Augen zu fassen, und waschen Sie sich die Hände mit Seife.
- Schützen Sie sich beim Mahlen der getrockneten Früchte: Chilistaub reizt Augen und Atemwege.
Aussaat-Tipps:
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Standort: volle Sonne und Wärme an einem geschützten Platz.
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Boden: nährstoffreich, locker und gut durchlässig, mit Kompost angereichert. Staunässe verträgt er nicht.
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Methode: Säen Sie von Februar bis April unter geschützten Bedingungen oder im Haus bei 20–25 °C aus – unter 18 °C keimen die Samen nicht. Rechnen Sie mit 2 bis 3 Wochen bis zur Keimung. Siehe Anleitung zur Aussaat.
Pflanz-Tipps:
- Pflanzen Sie ins Freiland, sobald die Nächte über 12 °C bleiben, mit einem Abstand von 50 cm. Anders als bei Tomaten sollten Sie den Stängel nicht tiefer setzen: Ein eingegrabener Wurzelhals fault.
Pflegetipps:
- Gießen Sie regelmäßig am Fuß der Pflanze, aber nicht zu viel. Mulchen Sie, um die Bodenfeuchtigkeit zu bewahren.
- Holen Sie den Topf vor dem Frost ins Haus: Die Chili ist mehrjährig und treibt im folgenden Frühjahr wieder aus.
Ernte-Tipps:
- Lassen Sie die Früchte vollständig an der Pflanze rot werden: Bei dieser Sorte ist die vollständige Reife entscheidend für die Farbintensität, die ihren eigentlichen Wert ausmacht.
- Trocknen Sie sie an einem trockenen, gut belüfteten Ort im Zopf aufgefädelt und vor direktem Licht geschützt – die Sonne bleicht die Pigmente aus. Mahlen Sie sie, sobald sie brüchig sind.
Günstige Mischkultur:
Nutzen für die Biodiversität:
- Ihre weißen Blüten werden den ganzen Sommer über von Bienen und Hummeln besucht.
- Als in Europa wenig verbreitete, samenfeste Sorte erweitert sie die Vielfalt im Garten. Siehe unsere seltenen und ungewöhnlichen Samen.
Verwendung:
- Getrocknet und gemahlen in Currys, Tandoori-Gerichten, Marinaden und Saucen. Damit lässt sich eine schöne rote Farbe erzielen, ohne Schärfe – sehr praktisch, um würzig zu kochen, ohne dass es brennt.
Eigene Samen ernten:
Öffnen Sie eine vollständig rote Frucht, entnehmen Sie die Samen, spülen Sie sie ab und trocknen Sie sie flach ausgebreitet. Achtung: Chilis verkreuzen sich leicht. Isolieren Sie Ihre Samenträgerpflanze, wenn Sie auch scharfe Sorten anbauen, sonst kann deren Schärfe in der nächsten Generation wieder auftauchen. Siehe eigene Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie aus, wobei der respektvolle Umgang mit allem Lebendigen unser Leitgedanke ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, testen sie auf ihre Keimfähigkeit, sortieren und verpacken sie sorgfältig – ganz ohne chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtnern die Fähigkeit zurückzugeben, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Die Farbe indischer Currys, ohne die Schärfe.