Sorghum bicolor subsp. nigrum
Schwarzer Sorghum, afrikanischer schwarzer Sorghum, Großhirse: Seit mehr als fünftausend Jahren wird Sorghum in Afrika angebaut. Er ist das fünftwichtigste Getreide der Welt und dennoch in unseren Gärten nahezu unbekannt. Diese schwarze Form verbindet ihren ernährungsphysiologischen Wert mit einem außergewöhnlichen Zierwert: purpurrote bis schwarze Halme und dunkle Rispen, die ein Beet auf eine Weise strukturieren, wie es nur wenige einjährige Pflanzen vermögen.
Eigenschaften:
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Grafische Silhouette: Aufrechte, purpurschwarze Halme von bis zu 2 Metern Höhe, gekrönt von sehr dekorativen, dunklen Rispen am Ende der Saison.
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Schnelles Wachstum: Vollständiger Entwicklungszyklus in 4 bis 5 Monaten mit großer Biomassebildung.
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Trockenheitsresistent: Sein tiefreichendes Wurzelsystem ermöglicht es ihm, trockene Sommer problemlos zu überstehen.
Vorsichtsmaßnahmen:
- Wie alle Sorghumarten enthalten junge Triebe und nach dem Schnitt neu austreibende Triebe cyanogene Verbindungen und dürfen Tieren nicht als Futter gegeben werden. Nur die reifen Körner und die ausgewachsene Pflanze können in der Tierfütterung verwendet werden.
Aussaat-Tipps:
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Standort: sonnig; die Pflanze braucht Wärme.
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Boden: gewöhnlich und gut durchlässig, auch nährstoffarm — Sorghum ist ein Getreide trockener Regionen und bemerkenswert genügsam. Wichtig: Warten Sie, bis sich der Boden erwärmt hat (mindestens 15 °C); eine Aussaat in kalter Erde lässt die Samen verfaulen.
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Methode: Keine Stratifikation erforderlich. Säen Sie im Frühjahr nach den letzten Frösten direkt ins Freiland oder ab März/April unter geschützten Bedingungen in Töpfe; die Samen 1–2 cm tief einbringen. Siehe wie man Samen aussät.
Pflegetipps:
- Mäßig gießen: Sobald die Pflanze etabliert ist, verträgt sie Trockenheit sehr gut. Auf 20–30 cm Abstand vereinzeln.
Erntetipps:
- Ernten Sie die Rispen, sobald die Körner hart sind und die Halme gelb zu werden beginnen. Schützen Sie sie mit einem Netz oder einer Papiertüte vor Vögeln: Sie interessieren sich früher dafür als Sie.
Günstige Kombinationen:
- Zusammen mit Leguminosen wie Weißklee anbauen, die den von ihm benötigten Stickstoff im Boden anreichern.
- Seine kräftigen Halme dienen leichten Kletterpflanzen nach dem Prinzip der „Drei Schwestern“ der amerikanischen Ureinwohner als natürliche Stütze. Siehe Mischkultur im Gemüsegarten.
Bedeutung für die Biodiversität:
- Seine Körner ernähren im Herbst und Winter zahlreiche Körner fressende Vögel, wenn man einige Rispen stehen lässt.
- Als hervorragender sommerlicher Bodendecker und Biomasseproduzent strukturiert er den Boden durch seine tiefreichende Bewurzelung und lässt sich gut in Fruchtfolgen integrieren. Siehe Gründüngung.
- Seine Trockenheitstoleranz macht ihn zu einer Zukunftspflanze für wassersparende Gärten.
Verwendung:
- Die Körner lassen sich zu glutenfreiem Mehl vermahlen, wie Popcorn aufpuffen oder zu traditionellen afrikanischen Getränken vergären.
- Im Ziergarten verleihen seine dunklen Blütenstände der Gestaltung einen bemerkenswert grafischen Akzent, und seine Rispen sind für Trockensträuße sehr beliebt.
Symbolik:
Sorghum steht für Widerstandsfähigkeit und Anpassung an trockene Lebensräume. Als Nahrung spendendes Getreide ganzer Völker, wo Weizen scheitert, verkörpert es die Verbindung zwischen landwirtschaftlichen Traditionen und kultivierter Biodiversität.
Eigene Samen ernten:
Lassen Sie einige Rispen vollständig an der Pflanze ausreifen, bis die Körner hart sind. Schneiden Sie sie anschließend ab und lassen Sie sie geschützt trocknen, bevor Sie die Körner von Hand ausreiben. Siehe Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie aus, wobei der respektvolle Umgang mit der Natur unser Leitgedanke ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und ohne chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr ihre eigenen Samen auszusäen — Samen, die wirklich ihnen gehören.
Der Verkauf ist Hobbygärtnern vorbehalten, die Qualität und Authentizität suchen.