Humulus lupulus
Nordrebe, Teufelsranke, Teufelsholz: Der Hopfen hat ebenso viele Spitznamen wie Verwendungsmöglichkeiten. Diese ausdauernde Kletterpflanze kann in nur einer Saison über 6 Meter hoch wachsen – eine der spektakulärsten Wachstumsleistungen der gemäßigten Pflanzenwelt. Damit lässt sich eine Pergola innerhalb weniger Wochen begrünen, lange bevor man an Bier denkt.
Eigenschaften:
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Kräftige Kletterpflanze: Ihre windenden Triebe schlingen sich selbstständig um ihre Rankhilfe und wachsen im Frühjahr rasant.
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Ausdauernd mit mehrjährigem Wurzelstock: Der oberirdische Teil vertrocknet im Winter, doch der Wurzelstock treibt jeden Frühling aufs Neue aus – über Jahrzehnte hinweg.
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Duftende Zapfen: Nur weibliche Pflanzen bilden im Sommer die aromatischen Zapfen, die zum Bierbrauen verwendet werden.
Aussaat-Tipps:
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Standort: sonnig bis halbschattig, mit einem schattigen Fuß und einem sonnigen Kopf, ähnlich wie bei einer Clematis.
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Boden: nährstoffreich, tiefgründig, frisch und gut durchlässig. Hopfen ist eine nährstoff- und wasserbedürftige Pflanze: Eine Kompostgabe bei der Pflanzung und ein Boden, der nicht vollständig austrocknet, sind entscheidend. Sehr arme oder sich stark aufheizende Böden verträgt er schlecht.
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Methode: Die Samen benötigen eine Kaltstratifikation von 1 bis 2 Monaten, um ihre Keimruhe zu überwinden. Anschließend geschützt in Töpfen aussäen und im darauffolgenden Frühjahr auspflanzen.
Pflanz-Tipps:
- Pflanzen Sie ihn am Fuß einer stabilen und hohen Rankhilfe (Pergola, gespannter Draht, Rankgitter): Die mit Zapfen beladenen Triebe sind am Ende der Saison schwer.
- Beachten Sie, dass eine Aussaat zufällig männliche oder weibliche Pflanzen hervorbringt: Nur die weiblichen bilden Zapfen.
Pflege-Tipps:
- Im Sommer regelmäßig gießen und dick mulchen. Schneiden Sie die vertrockneten Triebe am Ende des Winters bodennah zurück: Der Wurzelstock treibt von selbst wieder aus.
Ernte-Tipps:
- Ernten Sie die Zapfen am Ende des Sommers, wenn sie papierartig und bei Berührung leicht klebrig werden, und trocknen Sie sie anschließend rasch im Schatten.
Bedeutung für die Biodiversität:
- Sein dichtes Laub bietet Vögeln einen geschätzten Unterschlupf und Nistplatz sowie zahlreichen Insekten einen Rückzugsort.
- Er ist die Wirtspflanze mehrerer Schmetterlingsraupen, darunter die Raupen des C-Falters und des Admirals, die dort ihre Eier ablegen.
Verwendung:
- Beim Bierbrauen sorgen die Zapfen für die charakteristische Bitterkeit und die typischen Aromen des Bieres. Die jungen Frühjahrstriebe, auch Hopfensprossen genannt, können ebenfalls wie Spargel verzehrt werden.
Eigene Samen ernten:
Lassen Sie einige Zapfen vollständig an der Pflanze ausreifen, bis sie braun werden, und zerreiben Sie sie anschließend, um die kleinen runden Samen freizusetzen. Bitte beachten Sie: Die Vermehrung durch Samen ergibt unterschiedliche Pflanzen, während Brauer ihre Sorten meist durch Rhizomstecklinge vermehren. Siehe Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie mit dem Respekt vor dem Leben als Leitgedanken aus. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, prüfen ihre Keimfähigkeit, sortieren und verpacken sie sorgfältig – ganz ohne chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr ihre eigenen Samen auszusäen – Samen, die wirklich ihnen gehören.
Verleihen Sie Ihrem Garten mit diesen Hopfensamen eine rustikale und authentische Note.