Leucanthemum vulgare
Große Margerite, Wiesen-Margerite, Ochsenauge, Wiesenblume: Sie ist die Blume der Mähwiesen schlechthin, diejenige, deren Blütenblätter man seit jeher auszupft und dabei „Ich liebe dich, ein bisschen, sehr, …“ aufsagt. Ihr Name stammt aus dem Griechischen leukos anthemon, „weiße Blume“, und ihre leuchtende Silhouette ist eines der universellsten Symbole der ländlichen Natur.
Eigenschaften:
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Üppige Staude: Sie treibt jedes Jahr neu aus und bildet dichte Horste, die von Mai bis Juli blühen.
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Sehr winterhart: Sie verträgt Temperaturen bis -20 °C und lässt sich in allen Regionen kultivieren.
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Hervorragende Schnittblume: Sie hält sich lange in der Vase und ergibt unverwechselbare Wiesenblumensträuße.
Aussaat-Tipps:
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Standort: sonnig; leichten Halbschatten verträgt sie ebenfalls.
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Boden: Sie ist anspruchslos und akzeptiert jeden gewöhnlichen Boden, auch magere und kalkhaltige Böden, sofern sie gut drainiert sind. Staunässe im Wurzelbereich, besonders im Winter, verträgt sie hingegen nicht. Düngen ist unnötig: In zu nährstoffreichem Boden werden die Stängel lang und kippen um.
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Methode: Eine Kaltstratifikation verbessert die Keimung. Säen Sie anschließend im Frühjahr direkt an Ort und Stelle oder in Töpfe und bedecken Sie die Samen nur leicht mit Erde. Bei einer Aussaat im Frühjahr blüht sie gewöhnlich ab dem zweiten Jahr.
Pflege-Tipps:
- Schneiden Sie verblühte Blüten ab, um die Blütezeit zu verlängern, und schneiden Sie den Horst nach der ersten Blühwelle zurück, um manchmal eine zweite zu erhalten.
- Teilen Sie die Horste alle 3 Jahre, um sie zu verjüngen und ein Verkahlen in der Mitte zu verhindern.
Vorteilhafte Kombinationen:
Bedeutung für die Biodiversität:
- Ihr großer, flacher Blütenkorb ist eine echte Landebahn, die einer großen Vielfalt an Insekten offensteht: Solitärbienen, Schwebfliegen, Käfer und Schmetterlinge finden dort leicht Pollen und Nektar.
- Sie gehört zur typischen Pflanzenwelt der Mähwiesen, die stark zurückgehen: Wer sie aussät, trägt dazu bei, diese artenreichen Ökosysteme wiederherzustellen. Siehe Blumen im Gemüsegarten kombinieren.
Verwendung:
- Beete, Rabatten, Blumenwiesen und Sträuße. Die jungen Blätter und Knospen können ebenfalls verzehrt werden, roh im Salat oder eingelegt wie Kapern.
Symbolik:
Als Symbol der Unschuld und Einfachheit ist die Margerite untrennbar mit dem Liebesorakel des Blütenblätterzupfens verbunden, das in Frankreich seit dem 19. Jahrhundert belegt ist.
Eigene Samen ernten:
Lassen Sie einige verblühte Blütenkörbe vollständig an der Pflanze braun werden und reiben Sie sie anschließend zwischen den Fingern über einem Behälter. Die große Margerite sät sich auf einer Wiese übrigens gerne von selbst aus. Siehe eigene Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie aus, wobei der Respekt vor dem Leben unser Leitgedanke ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig gereinigt und verpackt werden – ganz ohne chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Verleihen Sie Ihrem Garten mit diesen Samen der großen Margerite einen Hauch wilder Wiesen.