Achillea millefolium
Schafgarbe, Zimmermannskraut, Gänseblümchenkraut, Nasenblutenkraut, Tausendblatt: Die Vielfalt ihrer volkstümlichen Namen sagt viel über ihren festen Platz in ländlichen Gegenden aus. Ihr lateinischer Name verweist auf Achilleus, der sie der Legende nach zur Behandlung seiner Soldaten vor Troja eingesetzt haben soll – und ihr Beiname millefolium auf ihr so fein zerteiltes Laub, dass es wie aus tausend Blättern bestehend wirkt.
Merkmale:
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Lange Blütezeit: flache, weiße bis rosafarbene Dolden von Juni bis Oktober, getragen von aufrechten Stängeln.
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Fein zerteiltes Laub: Es wirkt sehr luftig, bildet am Boden einen dichten Teppich und bleibt auch außerhalb der Blüte dekorativ.
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Sehr robuste Staude: Unverwüstlich kommt sie mit beinahe allen Bedingungen zurecht.
Aussaat-Tipps:
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Standort: Sonne oder Halbschatten, sie passt sich an beides an.
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Boden: gewöhnlicher, auch armer, trockener und steiniger Boden, sofern er gut durchlässig ist – sie wächst spontan an Böschungen und Wegrändern. Düngen Sie auf keinen Fall: In nährstoffreichem Boden werden ihre Stängel lang, weich und kippen um.
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Methode: Säen Sie von Mai bis Juli direkt ins Freiland, oberflächlich und ohne Abdeckung: Die sehr feinen Samen benötigen Licht zum Keimen. Einfach andrücken. Weder Staunässe noch Stratifikation. Siehe wie man Samen aussät.
Pflege-Tipps:
- Sehr pflegeleicht. Schneiden Sie die Pflanze nach der ersten Blüte zurück, um eine zweite Blüte zu fördern, und teilen Sie den Horst alle 3 Jahre, um ihn zu verjüngen.
Ernte-Tipps:
- Schneiden Sie die Dolden bei voller Blüte und trockenem Wetter, und trocknen Sie sie kopfüber in kleinen Bündeln an einem schattigen, luftigen Ort – auch für dekorative Trockensträuße eignen sie sich sehr gut.
Günstige Kombinationen:
- Sie soll die Vitalität benachbarter Pflanzen fördern und hat sowohl am Rand des Gemüsegartens als auch im Staudenbeet ihren Platz, neben der Purpursonnenhut, mit der sie die gleichen Ansprüche teilt. Siehe Blumen im Gemüsegarten kombinieren.
- Ihre Blätter werden traditionell dem Kompost zugesetzt und helfen dabei, ihn zu aktivieren.
Bedeutung für die Artenvielfalt:
- Ihre flachen Dolden bilden regelrechte Landeplattformen für Insekten mit kurzem Rüssel: Schwebfliegen, Marienkäfer, Florfliegen und parasitische Schlupfwespen sammeln sich dort – allesamt Nützlinge, die Blattläuse im Garten bekämpfen. Siehe unsere Mischkulturen im Gemüsegarten.
- Ihre sehr lange Blütezeit von Juni bis Oktober macht sie fast während der gesamten Saison zu einer zuverlässigen Nahrungsquelle.
Verwendung:
- Die jungen Blätter mit ihrem leicht bitteren, anisartigen Geschmack verfeinern Salate und Soßen. Die getrockneten Blüten werden traditionell als Aufguss zubereitet.
- Eine der ältesten in Europa verwendeten Heilpflanzen. Siehe unsere Heilpflanzen zur Aussaat.
Symbolik:
In der griechischen Mythologie mit dem Helden Achilleus verbunden, wurde die Schafgarbe im alten China auch zur Wahrsagerei verwendet: Die 50 trockenen Stängel dienten dazu, die Hexagramme des Yi Jing zu ziehen.
Eigenes Saatgut gewinnen:
Lassen Sie einige Dolden an der Pflanze vollständig braun werden und trocknen, und zerreiben Sie sie anschließend über einem Gefäß: Die Samen sind winzig. Die Schafgarbe sät sich übrigens bereitwillig selbst aus und breitet sich auch über ihre Rhizome aus. Siehe Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen und wählen wir unser Saatgut mit Respekt vor dem Leben als Leitgedanken an. In der Nähe der Vulkane der Auvergne wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und ohne chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr eigenes Saatgut auszusäen – Saatgut, das ihnen wirklich gehört.
Eine großzügige, unverwüstliche Staude und wertvolle Verbündete der Gärtnerinnen und Gärtner sowie der Nützlinge.