Cucurbita maxima „Potimarron“
Potimarron, Hokkaido-Kürbis, süßer Hokkaido-Kürbis, Kastanienkürbis: Sein Name sagt alles — Kürbis und Kastanie. Sein festes, süßes Fruchtfleisch schmeckt tatsächlich nach Kastanie, und seine dünne Schale kann mitgegessen werden, sodass das mühsame Schälen entfällt. Damit lassen sich sogar Menschen für Kürbisse begeistern, die sie sonst nicht mögen.
Eigenschaften:
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Kastaniengeschmack: festes, süßes und wenig wässriges Fruchtfleisch mit intensivem Aroma.
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Essbare Schale: dünn und beim Garen zart werdend — Schälen ist nicht nötig.
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Leuchtend rote bis rosafarbene Schale, je nach Pflanze manchmal auch grün oder bronzefarben.
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Hervorragende Lagerfähigkeit: in einem trockenen Keller bis April des Folgejahres.
Vorsichtshinweise:
- Wie alle Kürbisgewächse kann eine Frucht mit sehr bitterem Geschmack Cucurbitacine enthalten, die das Verdauungssystem reizen. Probieren Sie immer ein kleines Stück: Ist die Bitterkeit deutlich ausgeprägt, entsorgen Sie die ganze Frucht.
Aussaat-Tipps:
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Standort: vollsonnig und warm.
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Boden: nährstoffreich, tiefgründig und gut durchlässig, mit reichlich reifem Kompost — die Pflanze ist sehr nährstoffhungrig. Staunässe am Wurzelhals verträgt sie nicht.
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Methode: Ab April unter geschützten Bedingungen bei 20–25 °C in Töpfe säen oder nach den letzten Frösten direkt an Ort und Stelle, 2–3 cm tief, mit dem Samen auf der Kante. Siehe So säen Sie Ihre Samen aus.
Pflanztipps:
- Nach den Frösten auspflanzen und mindestens 1 Meter Abstand halten. Die kräftig rankende Pflanze kann auch an einer stabilen Konstruktion hochgeleitet werden, um Platz zu sparen.
Pflegehinweise:
- Den Fuß reichlich gießen, ohne die Blätter zu benetzen. Eine dicke Mulchschicht aufbringen.
- In kühlem Klima auf 4 oder 5 Früchte pro Pflanze begrenzen, indem die Triebe nach der letzten Frucht ausgepinzt werden.
Ernte-Tipps:
- Vor den Frösten ernten, wenn der Fruchtstiel trocken und korkig ist. 5 cm Fruchtstiel stehen lassen: Wird er bündig abgeschnitten, verrottet die Frucht schnell.
- Wichtig: Essen Sie ihn nicht sofort. Das Fruchtfleisch wird nach ein bis zwei Monaten Lagerung deutlich besser, da sich die Stärke in Zucker umwandelt.
Günstige Kombinationen:
Nutzen für die biologische Vielfalt:
- Seine großen gelben Blüten bieten Bienen und Hummeln am frühen Morgen reichlich Pollen und Nektar.
- Sein rankendes Laub bedeckt den Boden großflächig, unterdrückt Unkraut und schützt ihn vor dem Austrocknen im Sommer — ein echter Beitrag für den lebendigen Boden.
Verwendung:
- Als cremige Suppe, in Spalten mit Schale geröstet, als Püree, Auflauf oder süße Tarte. Dank seines festen Fruchtfleischs eignet er sich auch hervorragend als Grundlage für Gnocchi. Die Samen können geröstet werden.
Eigenes Saatgut gewinnen:
Entnehmen Sie die Samen einer vollreifen Frucht, spülen Sie sie ab und trocknen Sie sie flach ausgebreitet. Cucurbita maxima kreuzt sich nicht mit Zucchini (C. pepo) oder Butternut-Kürbissen (C. moschata) — wohl aber mit Kürbissen. Siehe Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen und wählen wir unser Saatgut mit dem Respekt vor allem Lebendigen als Leitgedanken aus. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und ohne jegliche chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtnern die Fähigkeit zurückzugeben, Jahr für Jahr Saatgut auszusäen, das wirklich ihnen gehört.
Der Kürbis mit Kastaniengeschmack, den man nicht mühsam schälen muss.