Cucurbita pepo
Weißer Patisson, spanische Artischocke, Bischofsmütze, Kaiserkrone: Seine an eine fliegende Untertasse mit gekerbten Rändern erinnernde Form macht ihn zum unverwechselbarsten Kürbis im Gemüsegarten. Jung geerntet wird er wie eine Zucchini zubereitet; lässt man ihn ausreifen, wird seine Schale hart und er ist mehrere Monate lagerfähig.
Eigenschaften:
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Einzigartige Form: flach und gekerbt, im Garten wie auf dem Teller äußerst dekorativ.
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Zwei Erntestadien: jung und zart wie eine Zucchini oder reif und lange lagerfähig.
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Milder Geschmack: festes, feines Fruchtfleisch mit leicht nussiger Note.
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Nicht rankende Pflanze: Sie bildet einen kompakten Busch und ist leichter zu handhaben als ein rankender Kürbis.
Vorsichtsmaßnahmen:
- Wie bei allen Kürbisgewächsen kann eine sehr bittere Frucht Cucurbitacine enthalten, die das Verdauungssystem reizen. Probieren Sie immer ein kleines Stück: Wenn die Bitterkeit deutlich ausgeprägt ist, entsorgen Sie die ganze Frucht.
Aussaat-Tipps:
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Standort: warm und sonnig.
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Boden: leicht, gut drainiert und sehr humusreich. Wie alle Cucurbita pepo ist er äußerst nährstoffbedürftig: Pflanzen Sie ihn auf einen Haufen reifen Komposts oder geben Sie großzügig organisches Material ein.
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Methode: Säen Sie von Mitte März bis Mai in Töpfe unter geschützten Bedingungen bei 20 °C oder nach den letzten Frösten direkt ins Freiland, 2–3 cm tief, mit dem Samen auf der Kante. Siehe wie man Samen aussät.
Pflanztipps:
- Pflanzen Sie nach den Frösten mit einem Abstand von 1 Meter aus. Mulchen Sie dick, um die Feuchtigkeit zu bewahren und die Früchte sauber zu halten.
Pflegetipps:
- Gießen Sie reichlich am Fuß der Pflanze, ohne jemals das Laub zu benetzen: So breitet sich Mehltau aus.
- Schieben Sie eine Dachziegel oder ein Brett unter die Früchte, die Sie ausreifen lassen.
Erntetipps:
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Für zarten Verzehr: Ernten Sie sehr jung, bei einem Durchmesser von 8 bis 10 cm, wenn sich die Schale noch mit dem Fingernagel einritzen lässt. In diesem Stadium schmeckt er am besten und kann vollständig mit Schale zubereitet werden.
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Für die Lagerung: Lassen Sie ihn bis zur vollständigen Reife wachsen, ernten Sie ihn mit 5 cm Stiel und lassen Sie ihn vor der Einlagerung in der Sonne abtrocknen.
- Ernten Sie die jungen Früchte regelmäßig: Das regt die weitere Produktion an.
Günstige Kombinationen:
Beitrag zur Artenvielfalt:
- Seine großen gelben Blüten, die sich früh am Morgen öffnen, bieten Bienen und Hummeln reichlich Pollen und Nektar.
- Sein dichtes Laub bedeckt den Boden, schützt ihn vor dem Austrocknen und bietet nützlichen Kleinstlebewesen Schutz.
Verwendung:
- Jung: angebraten, als Gratin, gefüllt oder gedämpft mit Schale. Seine Form prädestiniert ihn dafür, ganz und gefüllt serviert zu werden – wie ein kleiner pflanzlicher Schmortopf. Reif: als Suppe oder Püree.
Eigene Samen gewinnen:
Lassen Sie eine Frucht vollständig ausreifen, bis die Schale hart geworden ist, entnehmen Sie anschließend die Samen, spülen Sie sie ab und trocknen Sie sie flach ausgebreitet. Achtung: Cucurbita pepo kreuzen sich untereinander sehr leicht (Zucchini, Patissons, Zierkürbisse) – isolieren Sie Ihre Samenträgerpflanze. Siehe Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage – Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie mit dem Respekt vor dem Lebendigen als Leitgedanken aus. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und verpackt werden – ganz ohne chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Die fliegende Untertasse des Gemüsegartens – ebenso schön wie schmackhaft.