Sinapis alba
Weißer Senf, Gelbsenf: Diese Pflanze galt lange als gewöhnliches Unkraut am Feldrand, bevor Gärtner ihre Qualitäten als Gründünger wiederentdeckten. Schnell, robust und ergiebig verdient sie weit mehr als ihren schlechten Ruf.
Eigenschaften:
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Schnelles Wachstum: einjährige Pflanze, die innerhalb weniger Wochen über 1,20 m hoch werden kann, mit 15 bis 40 cm langen Blättern.
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Bodenverbessernd: Als Gründünger saniert sie den Boden, strukturiert die Erde durch ihre Wurzeln und unterdrückt Unkräuter auf natürliche Weise.
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Würzpflanze: Ihre trotz ihres Namens gelben Samen werden seit der Antike als Gewürz verwendet.
Aussaat-Tipps:
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Standort: sonnig; bei voller Lichteinstrahlung wächst sie schnell.
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Boden: alle Bodenarten, einschließlich armer, lehmiger oder kalkhaltiger Böden – sie passt sich bemerkenswert gut an. Eine Düngung ist nicht erforderlich, denn sie selbst wird die Erde bereichern. Lediglich zur Keimung bevorzugt sie einen frischen Boden.
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Methode: Von Frühjahr bis Spätsommer direkt breitwürfig an Ort und Stelle auf aufgerautem Boden aussäen. Weder Anzuchttopf noch vorheriges Einweichen sind nötig: Die Keimung erfolgt sehr schnell, oft in weniger als einer Woche. Siehe wie man Samen aussät.
Pflegehinweise:
- Keine. Mähen Sie die Pflanze vor der Samenbildung, wenn Sie verhindern möchten, dass sie sich selbst aussät, und lassen Sie sie anschließend als Mulch liegen oder arbeiten Sie sie oberflächlich in den Boden ein.
Günstige Kombinationen:
- Im Wechsel mit Weißklee oder Phacelia sorgt sie für mehr Vielfalt bei den Gründüngerpflanzen im Gemüsegarten. Achten Sie jedoch darauf, sie nicht vor Kohl anzubauen: Da beide zur selben Familie gehören, teilen sie dieselben Krankheiten. Alles wird in unserem Artikel über Gründünger erklärt.
Bedeutung für die Biodiversität:
- Ihre gelben Blüten werden, wenn man sie vor dem Einarbeiten blühen lässt, von Bienen und anderen Bestäubern stark besucht – und zwar zu einer Zeit, in der die Nahrungsquellen knapper werden.
- Ihr dichtes Wurzelsystem nährt das Bodenleben, wenn die Pflanze zersetzt wird – siehe die Grundlagen eines lebendigen Bodens.
Verwendung:
- Ihre Samen werden vielfach als Gewürz verwendet, insbesondere zur Herstellung von Senf. Auch die jungen Blätter können mit ihrem charakteristisch scharfen Geschmack als Salat verzehrt werden.
Eigene Samen ernten:
Lassen Sie die Schoten (feinen Hülsen) an der Pflanze braun werden und trocknen. Streifen Sie anschließend die Samen von Hand ab oder reiben Sie die Schoten über einem Gefäß zwischen den Handflächen. Achtung: Die Pflanze sät sich sehr leicht selbst aus. Lassen Sie daher nur so viele Pflanzen Samen bilden, wie Sie benötigen. Siehe Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie aus, wobei der Respekt vor dem Leben unser Leitgedanke ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und ohne chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnern wieder die Fähigkeit zu geben, Jahr für Jahr eigene Samen auszusäen – Samen, die ihnen wirklich gehören.
Fügen Sie Weißsenf Ihrem Garten hinzu – für einen lebendigen Boden und Schutz vor Unkraut!